Weltmeisterschaft

Trainer Kurz begutachtet den Rasen noch einmal

Da der Rasen des Betzenbergs erstmals seit fast fünf Jahren ausgetauscht wird, haben die Fans des 1. FC Kaiserslautern nun die Gelegenheit, ein Stück des alten Geläufs zu kaufen.

Beim Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern wird erstmals seit der WM 2006 der Rasen ausgetauscht – und die Fans der Roten Teufel können bei der Aktion “Hol Dir ein Stück Betze nach Hause!” ein Teil des alten Spielfeldes kaufen. Nach dem Abtragen des alten Geläufs am Montag soll bis Mitte der Woche der neue Rasen verlegt werden. Das kündigte FCK-Vorstandsboss Stefan Kuntz am Freitag an.

“Wir haben über unser Greenkeeper-Team ein sehr gutes Angebot für einen Austausch des Rasens im Fritz-Walter-Stadion erhalten und können dies mit einer Aktion verbinden, bei der unsere Fans sich den Rasenaustausch im Stadion anschauen und Stücke des Stadionrasens kaufen können. Der Erlös kommt komplett dem Nachwuchsleistungszentrum zu Gute”, sagte Kuntz: “Mit dem neuen Rasen bieten wir auch unserer Mannschaft die Möglichkeit, den Kampf um den Klassenerhalt auf einer guten Spielfläche zu bestreiten.”

Rudi Völler sieht eine WM im Emirat Katar als Chance

Rudi Völler sieht die WM 2022 in Katar als Chance, den Bundesliga-Spielkalender zu reformieren. Der Ex-DFB-Teamchef hält eine Spielzeit von Februar bis Ende November für sinnvoll.

Der ehemalige DFB-Teamchef Rudi Völler hat sich vor dem Hintergrund der WM-Vergabe 2022 an Katar erneut für eine Reform des Bundesliga-Spielkalenders ausgesprochen. “Lasst uns doch versuchen, im Kalenderjahr zu spielen. Einfach mal darüber nachdenken. Katar ist da eine Chance”, sagte Völler Interview mit dem Bonner Generalanzeiger und der Kölner Rundschau. Für den 50-Jährigen muss zuvor aber geklärt werden, dass das WM-Turnier in elf Jahren in dem Emirat im Winter stattfindet, damit auch in Deutschland grundlegende Dinge verändert werden können.”Jetzt ist die WM halt mal da, man muss das Beste daraus machen. Und das kann nur heißen: Die WM muss im Winter stattfinden. Es ist sogar eine Chance, bei uns den Spielkalender zu überdenken und von, sagen wir mal, Februar bis Ende November zu spielen. Man hat ja Vorlauf. Diese WM findet schließlich nicht in drei, sondern in elf Jahren statt”, sagte der Sportchef von Bayer Leverkusen.Völler spricht sich generell dafür aus, die Sommerpause zu verkürzen und ansonsten die schönste Zeit des Jahres für den Spielbetrieb zu nutzen. “Da kann man vier Wochen Pause machen. Aber du musst doch den Mai nutzen können. Der und der September, das sind die besten Monate. Es gibt keine schöneren Monate, um zu kicken. Von 34 Spieltagen frierst du doch – gefühlt – an 20″, argumentiert der Weltmeister von 1990, der deshalb auch die Terminierung des Champions-League-Finales am 28. Mai in London kritisiert: “Jetzt ist uns ja auch noch fast der ganze Mai als Spielmonat abhanden gekommen, nachdem das Champions-League-Finale auf einen Samstag gelegt wurde. Wegen zwei Vereinen, kann ganz Europa nicht spielen. Das ist doch eine furchtbare Entscheidung.”

500 000 von der FIFA

Über eine halbe Million Euro vom Fußball-Verband FIFA hat Bundesligist Bayern München für die Abstellung seiner Spieler für die WM 2010 in Südafrika kassiert.

Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat über eine halbe Million Euro vom Fußball-Weltverband FIFA für die Abstellung seiner Profis für die Weltmeisterschaft in Südafrika im vergangenen Jahr kassiert. Die Bayern erhielten 588.210 Euro und rangieren damit auf dem zweiten Platz hinter dem spanischen Meister FC Barcelona. Die Katalanen kassierten 654.384 Euro. Den dritten Rang belegt der englische Meister FC Chelsea mit 576.124 Euro. Dahinter folgen der englische Rekord-Titelträger FC Liverpool (517.907) und der spanische Rekordmeister Real Madrid (512.266). Diese Zahlen gab die FIFA am Donnerstag bekannt.50 Millionen bei WM 2014 in Brasilien Insgesamt erhielten 400 Klubs aus 55 Mitgliedsverbänden, die 736 Spieler für die Endrunde abgestellt hatten, Anteile an den ausgeschütteten gut 30 Millionen Euro. Bei der WM 2014 in Brasilien will die FIFA sogar mehr als 50 Millionen Euro verteilen. “Wir freuen uns, die Klubs am Erfolg der Weltmeisterschaft 2010 teilhaben zu lassen, indem wir sie am WM-Gewinn beteiligen. Damit drücken wir insbesondere unsere Wertschätzung für ihre Anstrengungen zur Förderung junger Spieler aus”, sagte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter.Der Anteil eines Klubs am Gesamtbetrag errechnete sich aus der Anzahl der Spieler des betreffenden Vereins, die mit der Auswahlmannschaft ihres Landes an der Endrunde teilgenommen haben. Dazu kommt die Anzahl der Tage, die ein Spieler bei der Endrunde und zwei Wochen davor bei seinem Nationalteam verbrachte.