Topthema
Endlich hoch zwei
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 22. Februar 2011 - 1. Bundesliga, Hamburger SV, Interessantes, Topthema
Das scheinbar Unmögliche ist eingetroffen: Hamburg hat einen neuen Sportdirektor. Und dann gewinnt auch noch Gladbach ein Heimspiel. Der 23. Spieltag der Bundesliga aus Fansicht.
Lucien Favres Gladbacher feieren den ersten Heimsieg nach gefühlt zehn Jahren. Kein Grund, in Jubelstürme auszubrechen, meinen die Fans. Immerhin sind die Borussen derzeit kein Thema für den freien Fall (tiefer geht’s ja eh schon längst nicht mehr. Andere Kandidaten bewerben sich eher für diese unrühmliche Kategorie. Kaiserslautern, Bremen, Wolfsburg, Frankfurt. Dort läuten die Alarmglocken.
Jubeln durfte der HSV am Wochenende aus zweierlei Gründen: Erstens über den klaren Derbysieg, zweitens über den neuen Sportdirektor. Ja, wirklich! In Hamburg haben sie tatsächlich einen gefunden, der das Amt gerne übernimmt. Was die Fans darüber denken? Lies es im FAN-O-Meter:

Borussia Mönchengladbach – FC Schalke 2:1 (2:1) Endlich (1)! Der erste Heimsieg seit April 2010. Lucien Favres Einstand glückte. Ein für 82 Prozent verdienter Erfolg. Doch nur die Hälfte ist überzeugt, dass es mit den Fohlen nun auch tabellarisch bergauf geht. Die andere Hälfte spricht von einem „Strohfeuer“ +++ Nach dem frühen 0:1 leitete Marco Reus mit seinem fulminanten Dropkick die Wende ein. Hart an der Grenze zum Abseits stand er allerdings vor seinem Ausgleichstreffer. Für 94 Prozent war das 1:1 dennoch regelkonform
Bayer Leverkusen – VfB Stuttgart 4:2 (2:1) 78 Prozent sahen etliche gute Ansätze beim VfB, gleichzeitig in Leverkusen aber auch einen verdienten Sieger (50 Prozent) +++ Die große Mehrheit, 92 Prozent, hielt es für „richtig“, dass die Stuttgarter nach dem 2:2 weiter mutig nach vorne spielten. Auch wenn der Schuss nach hinten los ging +++ Nach gut einer Stunde kam Michael Ballack ins Spiel, dessen Auftritt drei Viertel der Fans mit „unauffällig“ bewerteten +++ Auffällig war Teamkollege René Adler, der beim 2:2 durch Kuzmanovic nicht die allerbeste Figur machte. „Der Ball war haltbar“, meinen 93 Prozent
FSV Mainz 05 – FC Bayern München 1:3 (0:1) Bei immerhin 82 Prozent seines Leistungspotenzials steht der FC Bayern nach dem souveränen Erfolg in Mainz +++ Der beste Münchner war für 44 Prozent Bastian Schweinsteiger, dem neben seiner herausragenden Leistung auch noch sein erster Kopfballtreffer in der Bundesliga gelang. Auf den Plätzen folgen Thomas Müller (18 Prozent) und Franck Ribéry (17)
Borussia Dortmund – FC St. Pauli 2:0 (1:0) Das spricht Bände: Für 94 Prozent war Paulis Keeper Thomas Kessler der beste Gäste-Akteur +++ Für die schwache Leistung haben die FANORAKEL-User eine einfach Erklärung parat, die da lautet: Mentale Plätte nach dem historischen Stadtderby-Sieg. 70 Prozent sehen das so +++ Und wieder ein Tor kurz nach der Pause. Bereits zum zwölften Mal in dieser Runde. Für 88 Prozent ist klar: Jürgen Hopp ist der Meister der Halbzeitansprachen
Hamburger SV – Werder Bremen 4:0 (1:0) Endlich (2)! Der Hamburger Sportverein ist fündig geworden: Frank Arnesen heißt der neue Sportchef. 89 Prozent attestieren dem HSV, eine gute Wahl getätigt zu haben +++ Ein kleines Trostpflaster sei der deutliche Erfolg des HSV über den Ligarivalen, finden 78 Prozent. Nicht mehr, aber auch nicht weniger +++ Freier Fall (1): Trostlos hingegen, was Bremen im Nordderby ablieferte. Denn auch in dieser Höhe gehe der Hamburger Sieg in Ordnung, sagen 77 Prozent +++ Besonders trostlos war Per Mertesackers Auftritt, den 88 Prozent mit der Höchststrafe „6“ benoten +++ Auf der „6“ durfte gegen Bremen Heiko Westermann ran, den 74 Prozent lieber in der Innenverteidigung sehen würden
SC Freiburg – VfL Wolfsburg 2:1 (1:1) Freier Fall (2): Der Einsatz stimmte, das Ergebnis nicht. Wolfsburg unterlag 1:2 in Freiburg, was zwei Drittel von Euch als „unglücklich“ werteten +++ Nachdem es anfangs überhaupt nicht lief, reagierte Robin Dutt noch vor der Pause, stellte das System um und brachte mit Reisinger einen zweiten Stürmer. Für 94 Prozent der entscheidende Schachzug +++ Auch mit Pierre Littbarski punktet Wolfsburg nicht. Daher schätzt Ihr die Wahrscheinlichkeit, dass der Weltmeister von 1990 den VfL bis zum Saisonende trainieren darf, auf gerade einmal 29 Prozent ein
1899 Hoffenheim – 1. FC Köln 1:1 (0:0) Dem Sieg war Hoffenheim näher, konstatieren 62 Prozent. Bringt der TSG allerdings wenig +++ Auch nicht die Tatsache, dass 87 Prozent der FANORAKEL-User angesichts dreier Aluminiumtreffer nicht von Unvermögen, sondern „Pech“ sprechen
Hannover 96 – 1. FC Kaiserslautern 3:0 (2:0) Hannover ruft nach dem 3:0 über Kaiserslautern neue Ziele aus: Die Europa League. Spielen die 96er nächste Saison tatsächlich international? Satte 88 Prozent sagen „ja“ +++ Freier Fall (3): Derweil bekennt man sich auf dem Betze auch nach dem Abrutschen auf den Relegationsplatz klar zum Trainer. Marco Kurz bleibt definitiv bis Saisonende. Das halten 90 Prozent für das richtige Signal
1. FC Nürnberg – Eintracht Frankfurt 3:0 (0:0) Freier Fall (4): Julian Schiebers Flatterfreistoß zum 1:0, der Anfang vom Ende für Frankfurt, bei dem Keeper Oka Nikolov eine unglückliche Figur machte. 84 Prozent sagen, „den Ball muss er halten“ +++ Frankfurt rutscht immer weiter ab, doch 93 Prozent wollen, dass Michael Skibbe im Amt bleibt +++ Nach vier Siegen in Serie trauen 70 Prozent den Clubberern gar die Qualifikation für die Europa League zu
http://www.fanorakel.de/fanorakel/newsPage/detail?cid=1459403
chk
K.o. durch Schmetterling
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 14. Februar 2011 - 1. Bundesliga, Interessantes, Topthema
Gladbach ist nicht mehr zu retten, sagen 75 Prozent der FANORAKEL-User. Und wer hat’s verbockt? Die Spieler, sagen 84%. Und wer muss büßen? Trainer Frontzeck, sagt Gladbach. „Purer Aktionismus“, schimpfen 73% der Fans.
Die wichtigsten Votings des turbulenten 22. Spieltags in der FANORAKEL-Auswertung:

Ganzheitlich gestimmte Menschen behaupten ja gerne, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings einen Wirbelsturm entfachen könnte. Am Wochenende wurde diese windige These bestätigt. Es ist die 22. Minute am Millerntor, als sich Paulis Lehmann und Gladbachs de Camargo hitzköpfig gegenüberstehen. Plötzlich sinkt der Hamburger wie von einem Bulldozer gerammt zu Boden. Schiri Stark (der eine hundsmiserabel schlechte Saison pfeift) gibt Rot. Die TV-Bilder beweisen schnell, dass kein Bulldozer namens de Camargo, sondern maximal der Flügelschlag eines Schmetterlings den Paulianer aus den Socken gehauen hat. Es ist der Auslöser einer irren Kettenreaktion an deren Ende die Borussia einen neuen Trainer aus dem Hut zaubert.
Der Reihe nach: 1 % der User hätte de Camargo für die Nicht-Kopfnuss Rot gegeben. 92 % sehen im Platzverweis den Knackpunkt des Spiels. 81% halten die Schauspiel-Einlage von Lehmann für grob unsportlich. 75 % sind sich sicher: Nach dem 1:3 am Millerntor ist Gladbach nicht mehr zu retten. Nach dem Schlusspfiff sagt Gladbachs Sportdirektor Max Eberl, was er seit sechs Monaten nach (fast) jedem Spiel zu sagen pflegt: “Wir halten am Trainer fest, weil wir an den Trainer glauben.” Keine 24 Stunden später entlässt Gladbach Michael Frontzeck. „Purer Aktionismus“, sagen 73 % der Fanorakel-User. Und: 92 % der User sagen: Jetzt muss auch Eberl gehen. 88 % der User sagen, die Hauptschuld an der unterirdisch schlechten Saison tragen die Spieler. Montagmorgen deutet sich bereits an, was dann schnell zur Gewissheit wird: Lucien Favre wird der Frontzeck-Nachfolger – und das alles wegen eines Schmetterlings.

Die Partien des 22. Spieltags im FAN-O-METER
Köln – Mainz 4:2 (2:1) Köln wie es singt und lacht. Exakt 50 % der FANORAKEL-User sind der Meinung, dass der klare 4:2-Sieg gegen den anderen Karnevalsverein auch in der Höhe verdient sei. Und, wenn das Schwarmwissen der Fans nicht trügt, geht der Kölner Höhenflug (mit zehn Punkten in der Rückrunde) weiter – zumindest mittelfristig. 90 % beschreiben den Höhenflug als Mittelstreckenhöhenflug, baldige Bauchlandung ausgeschlossen. Katerstimmung dagegen in Mainz, die Europa League wird immer unwahrscheinlicher. Nur noch 30 % glauben, dass der FSV in der nächsten Saison international spielen wird.
Bremen – Hannover 1:1 (0:1) Ein Remis, das in Ordnung geht – da sind sich die Fans einig (77 %), allerdings glaubt die klare Mehrheit (88 %) auch, dass der Punkt den Gästen mehr bringt als den Gastgebern. Weltuntergangsstimmung muss in Bremen dennoch nicht herrschen. Anders als noch vor einigen Wochen, als die User bei der Mannschaft von Thomas Schaaf Leidenschaft und Engagement vermissten, attestiert die überragende Mehrheit (89 %) dem Team diesmal, alles versucht zu haben.
Kaiserslautern – Dortmund 1:1 (0:0) Krise in Dortmund!!!! Von den letzten fünf Spielen nur zwei gewonnen!!!! Nein, nicht mit den FANORAKEL-Usern! Wer dem BVB jetzt eine Mini-Krise andichtet spinnt, sagen knapp zwei Drittel. 83 % sagen auch, dass sich Lautern den Punkt gegen die Borussia redlich verdient habe – auch wenn das Ausgleichstor durch Jan Moravek spät fiel. Kein Verständnis haben die Fans für den Platzverweis von Neven Subotic. 85 % halten die Entscheidung des Schiedsrichters für falsch.
Stuttgart – Nünberg 1:4 (1:2) Es kann nicht schön sein, im Abstiegskampf zuhause 1:4 zu verlieren – vor allem, wenn das Ergebnis noch schmeichelhaft ausfällt. 85 % der FANORAKEL-User denken, dass Nürnberg in Stuttgart noch höher hätte gewinnen müssen. Ein echter Tiefschlag für VfB-Trainer Labbadia & Co. Aber, heiligs Blechle!, wie konnte das passieren? Ist die Mannschaft sportlich überfordert oder mental? Gnadenlose Antwort von 78 % der FANORAKEL-Usern: Es mangelt an allem! Nürnberg hingegen klettert in der Tabelle unaufhaltsam nach oben, die Europa League ins Visier zu nehmen, halten aber zwei von drei Usern für vermessen.
FC Bayern – Hoffenheim 4:0 (2:0) Es war der erste Auftritt von „Robbery“ in dieser Saison und gleich läuft der FCB zu Bestform auf, fegt (ganz schwache) Hoffenheimer aus dem Stadion. Wie viele Punkte der FCB mehr auf dem Konto hätte, wenn Arjen Robben und Franck Ribery in dieser Saison durchweg zusammen auf dem Platz gestanden hätten, fragten wir uns. Maximal neun, antwortet die relative Mehrheit der User (46 %), maximal sechs Punkte sagen weitere 36 %, womit man zu dem Ergebnis gelangt, dass die Bayern mit der Flügelzange Robben / Ribery deutlich besser dastünden, aber immer noch hinter Dortmund. Interessant. Trotzdem: Robben hat den Fans mit seinen zwei Toren und einem Assists am Samstag richtig Spaß gemacht. Fast alle User schrieben ihm ein „sehr gut“ ins Arbeitszeugnis. 46 % sehen in dem Holländer zurzeit auch den wichtigsten Münchner Spieler.
Frankfurt – Leverkusen 0:3 (0:2) Und schon wieder kein Treffer der Eintracht. So langsam nimmt die Tordürre der Frankfurter biblische Ausmaße an. Dass Trainer Michael Skibbe ausgerechnet in dieser Phase den (ehemaligen?) Knipser Ioannis Amanatidis aus dem Kader schmeißt, sorgt bei den Fans trotzdem nicht für Entsetzen. Im Gegenteil: 94 % halten die Entscheidung Skibbes für richtig. Alarmig ist die Stimmung rund um die Eintracht im Moment sowieso (noch?) nicht. Obwohl der Abstand auf den Relegationsplatz auf vier Punkte geschmolzen ist, sind sich 62 % der Voter sicher, dass Frankfurt nicht in akute Abstiegsgefahr gerät.
Wolfsburg – HSV 0:1 (0:1) Mladen Petric verdirbt Pierre Littbarskis Trainer-Premiere in Wolfsburg. Geht das 1:0 für den HSV auch in Ordnung? Ja, sagen 93 %. Dass der VfL mit dem intern gesperrten Diego besser abgeschnitten hätte, glauben die User nicht. 71 % weisen daraufhin, dass der Brasilianer sportlich seit Monaten ein Totalausfall sei. Misslungene Premiere für Herrn Littbarski also, aber ist das Experiment, den Assi zum Boss zu machen, mit der HSV-Niederlage bereits gescheitert? Nicht so hastig, sagen 76 %, Litti, ähh, Herr Littbarski war am Samstag doch erst sechs Tage im Amt.
Schalke – Freiburg 1:0 (0:0) Knappes Resultat und trotzdem klare Verhältnisse: 92 % halten den Sieg der Gelsenkirchener für verdient, ähnlich viele User haben in dieser Saison aber auch noch keine schlechtere Leistung der Freiburger gesehen. Überraschend deutlich dieses Votum: Nach seinen 821 torlosen Minuten empfehlen 84 % dem Schalker Millionen-Transfer Klass-Jan Huntelaar eine schöpferische Pause auf der Bank!
Pauli – Gladbach 3:1 (1:1) (siehe oben)
http://www.fanorakel.de/fanorakel/newsPage/detail?cid=1442787
kl
And the Winner is…
Fanorakel | Artikel vom 08. Februar 2011 - 1. Bundesliga, FC Bayern München, Interessantes, Topthema
Puh, so viele Anwärter auf den Titel “Depp des Spieltags”. Tabellenführer Dortmund, der FC Bayern, Mainz, Leverkusen, Gladbach – sie alle hätten die Trophäe wahrlich verdient. Aber wie schon bei Highlander kann es nur einen geben. Es ist…

…tatatataaaa – der FC Bayern München. Herzlichen Glückwunsch. Wie Ihr aus dem wackligen 2:0 in Köln eine souveräne 2:3-Niederlage gemacht habt. Respekt – das hat die Fans überzeugt. Satte 74 Prozent der Stimmen (Stand: 18 Uhr). Dagegen kam keine Dortmunder Borussia an (11 Prozent), die im Derby gegen Schalke nicht nur hinten (Santana/Hummels – beide 100 % +Zweikämpfe) alles dafür tat, damit die “Null” stand. Sondern auch vorne. X-Mal Neuer ab- und angeschossen, dazu mehrmals getestet, ob das Aluminium stand hält, wenn der Ball dagegen fliegt. Ähnlich der FSV Mainz, der wenigstens eine seiner hundertachtundzwanzig Hochkaräter nutzte, am Ende aber von Pizarro kalt erwischt wurde – 1:1. Aber für nur 2 Prozent sind die Mainzer die Deppen des Tages. Unter ferner Liefen: Leverkusen. Schwach gespielt und keine Chance auf die “Auszeichnung”. Ganz anders Gladbach.

13 Prozent der Stimmen entfielen auf Mönchengladbach, dass den großen Befreiungsschlag trotz einer 2:0-Führung im Kellerduell gegen verpasste und sich am Ende mit 2:3 geschlagen geben musste.
Wenngleich auch sehr unglücklich: Zwei sehr strittige Szenen brachen den Fohlen letztendlich das Genick: Erst wurde ein Treffer von Dante (Bild links) wegen Handspiels aberkannt. 84 Prozent halten dies für eine Fehlentscheidung. Dann der Elfer nach einem vermeintlichen Foul von Dante an Pogrebnyak (Bild rechts), was 43 Prozent als falschen Pfiff werteten. Nichtsdestotrotz, die Punkte sind weg. Und die Felle schwimmen davon. Auf nurmehr 29 Prozent beziffert Ihr die Wahrscheinlichkeit, dass die Fohlen nicht direkt absteigen werden. Besser stuft Ihr die VfB-Chancen ein: Auf 50 Prozent. Und die Kölner nach ihrem unerwarteten Befreiungsschlag gegen die Bayern? Die liegen bei 55 Prozent Klassenerhalts-Wahrscheinlichkeit. Wirklich überzeugt scheint der 3:2-Erfolg die Fans nicht zu haben…
Die einzelnen Partien des 21. Spieltags im FAN-O-Meter:
Dortmund – Schalke 0:0 +++ 84 % des Leistungspotenzials reichten nicht aus für den Sieg. So nah ans Maximum kam Dortmund gegen Schalke ran. Schalke rief 64 % ab, so die Durchschnittsmeinung +++ Bester Dortmunder war für 50 % Bender (dahinter Götze mit 19 % und Großkreuz (13)), bester Schalker war natürlich Manuel Neuer (94 %) +++ Die letzte große Chance hatte Mario Götze, als er nur den Pfosten traf. 70 % sind der Meinung, dass er diesen Ball hätte versenken MÜSSEN… +++ Nicht Unvermögen, nicht ausschließlich Neuer – nein, für 64 Prozent war es einfach „Pech“, dass der BVB im Derby kein Tor markierte
FC Köln – FC Bayern 3:2 (0:2) +++ 55 % prognostizierten vor dem Spiel, die Serie von vier sieglosen Spielen gegen den „Angstgegner“ werde nicht reißen +++ Ist Köln überhaupt ein Bayern-Angstgegner? 61 Prozent sagen „ja“ +++ Aus 2:0 wird 2:3 – Mit van Bommel wäre es nicht so weit gekommen: Er hätte seine Mitspieler rechtzeitig wach gerüttelt, unken 46 % +++ Aber wie konnte es überhaupt so weit kommen? Exakt die Hälfte führt es schlicht auf „Leichtfertigkeit nach der dominanten ersten Hälfte“ zurück. Auf fehlende Klasse 27 %, auf Abwehr-Schläfrigkeit 22 Prozent. Kein einziger lässt als Ausrede des FCB-Fiaskos in der zweiten Halbzeit die leidenschaftliche Kölner Spielweise gelten +++ Vor dem Spiel wollten zwei Drittel Novakovic auf der Bank sehen. Nach der Partie wählten fast eben so viele den Doppeltorschützen zum besten Kölner
Mönchengladbach – VfB Stuttgart 2:3 (2:0) +++ Für 22 % war es der verdiente Lohn; für 78 „glücklich“, die drei Punkte für den VfB Stuttgart +++ Sein Debüt für Stuttgart feierte Tamas Hajnal. Eine Halbzeit durfte der Ungar ran. Und machte seine Sache ganz ordentlich. Von über der Hälfte bekommt er die Note „2“
Mainz – Bremen 1:1 (1:0) +++ 64 % sprechen von einem extrem glücklichen Bremer Punktgewinn, nicht nur weil der Ausgleich erst in letzter Sekunde fiel, sondern weil Mainz „Chancen für zwei Spiele hatte“ +++ Fuchs geht Marin im Strafraum an in Hälfte eins: Für 76 % war’s ein klarer Elfer, Schiedsrichter Schmidt ließ weiterlaufen
Hoffenheim – Kaiserslautern 3:2 (2:0) +++ Moral bewiesen (2:2 nach 0:2), dennoch verloren. 69 % sind der Ansicht, der FCK hätte mindestens einen Zähler in Hoffenheim verdient gehabt +++ Braafheid und Tiffert gerieten aneinander. Der Holländer sah Rot (71 % sagen: korrekte Entscheidung), Tiffi kam mit Gelb davon. Eine Fehleinschätzung von Schiri Sippel, monieren 73 Prozent
Hannover – Wolfsburg 1:0 (1:0) +++ Hannover die Nummer eins in Niedersachsen? Keine Momentaufnahme. Angesichts 14 Punkten Vorsprung vor Wolfsburg sind 94 % felsenfest davon überzeugt, dass 96 auch am Saisonende vor den Wölfen stehen wird +++ Auch den VfL könnte man eigentlich in die Kategorie “Depp des Tages” aufnehmen. Aus zweierlei Gründen: beide heißen Diego +++ 52 % gehen milde mit dem einen Diego (Benaglio) ins Gericht, werfen ihm beim 0:1 keinen kapitalen Bock vor. Begründung: Der Ball flatterte und war spät zu sehen +++ Hart ins Gericht geht ihr aber mit Diego, dem Egomanen: Erst schnappte er sich eigennützig den Ball, dann ließ der Spielmacher sich von 96-Keeper Zieler derart verunsichern, dass er beim Elfmeter nur die Latte traf. So sahen das 68 Prozent +++ Dass Diego für diesen Ego-Trip eine saftige 100 000 Euro-Geldstrafe aufgebrummt bekam und eine interne Strafe erhält, ist für viele, um genau zu sein 60 % sogar noch zu milde +++ Das alles bringt Steve McClaren nichts mehr: Er wurde am Montag entlassen. 63 Prozent schlagen Ralf Rangnick als Nachfolger vor
Nürnberg – Leverkusen 1:0 (0:0) +++ Eiglers Siegtreffer, der Winkelhammer zum 1:0, ist für 82 Prozent der schönste Treffer des 21. Spieltags +++ Das eine Tor reichte zum Heimsieg. Ein „verdienter“, resümieren 82 %
Freiburg – Frankfurt 0:0 +++ Keiner traf im Duell der Toptorjäger, aber für 93 Prozent hinterließ Cissé im Direktvergleich mit Gekas den besseren Eindruck
http://www.fanorakel.de/fanorakel/newsPage/detail?cid=1432555
chk
Die Lachnummer
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 04. Februar 2011 - 1. Bundesliga, FC Schalke 04, Interessantes, Topthema
Hinter den Kulissen herrschte aufgeregtes Treiben, bis am 31. Januar der Vorhang fiel. Letzte Chance – vorbei! Das war’s vorerst mit dem großen nachrüsten, korrigieren, verbessern, verkleinern der Kader – eine Bilanz der Wintertransferperiode aus Sicht der Fans.
An ihr scheiden sich die Geister: Die zweite Transferperiode ist eine, die Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen und einige andere am liebsten abschaffen würde. Nicht so die Fans. 86 Prozent erachten das zweite Transferfenster für sinnvoll. Was nichts daran ändert, dass Ihr an der Sinnhaftigkeit einiger Wechselspielchen doch arge Zweifel hegt. Ramschkönig ist ohne jeden Zweifel Schalkes Trainermanager Felix Magath, dem die Fans ein miserables Transferzeugnis ausstellen. Und noch einer befand sich im Einkaufsrausch: Wölfe-Manager Dieter Hoeneß. Zurückhaltung? Ein Fremdwort auf Schalke und bei VW Wolfsburg.

Ist der denn noch bei Trost? Einen Schuss „Wahnsinn“ unterstellt Ihr Felix Magath, zumindest sein Handeln lässt diesen Schluss zu. Insbesondere der Zugang Angelos Charisteas stößt auf Unverständnis, sorgt gar für Spott und Häme. So wird Charisteas für die große Mehrheit ein krasser Reinfall: 40 Prozent sagen: „Er wird eine große Lachnummer“. 27 Prozent sind ganz böse und meinen, der griechische Angreifer werde maximal Sirtaki-Lehrer für die Kollegen. 16 Prozent gehen weniger hart mit dem 30-Jährigen ins Gericht. Sie trauen ihm irgendetwas zwischen Jokerrolle und Stammkraft zu.
Und die Personalie Ali Karimi? Auch hier hagelt es etwas Häme und Spott, aber noch mehr Unverständnis: 16 Prozent empfehlen Magath, am besten doch auch noch Karimis Landsmann Ali Daei zu holen. Die deutliche Mehrheit, 76 Prozent, sprechen von einer Schwachsinnsaktion“ und davon, dass Magaths Transferpolitik einfach „null nachvollziehbar ist“.
Kein Wunder, dass Schalker Fans in diversen Foren ihre Besorgnis äußern: „Magath macht Schalke kaputt“, so der Tenor. Die Fanorakel-User können’s gut nachvollziehen, für 62 Prozent ist es schlicht „Wahnsinn, was Magath macht“.
Gab’s auch sinnvolle magathsche Wintertransfers? Aus Fansicht nicht. Rakitic wurde nach Sevilla abgeschoben, dafür Anthony Annan geholt. 52 Prozent denken, dass der Enkel des Ex-UN-Generalsekretärs den abgewanderten Spielmacher „eher nicht“ gleichwertig ersetzen kann. 28 Prozent sind der Meinung, das schaffe er „auf keinen Fall“. Und den Transfer von Linksverteidiger Danilo Avelar halten 64 Prozent aufgrund der ohnehin schon vielen Linksverteidiger im königsblauen Kader nicht für nachvollziehbar. Derzeit spielen auf Schalke alle ein Spiel: „Hau den Felix…“

Wie Felix war auch der Dieter im Einkaufsrausch. Nur werden die Hoeneß-Transfers gemeinhin besser bewertet als die von Magath. 81 Prozent attestieren dem zweiten Großeinkäufer eine bessere Transferbilanz als Magath. Nach Dzekos Weggang schnappte sich der VfL den in Leverkusen unglücklichen Patrick Helmes. „Ein guter, aber kein gleichwertiger Ersatz“, finden 82 Prozent. Neben Helmes fanden auch die Offensivkräfte Dieumerci Mbokani, Tuncay Sanli, Yohandry Orozco und Asien-Cup-Torschützenkönig Koo Ja-Cheol den Weg zum VfL. Vor allem an Tuncay wird der VfL viel Freude haben, prophezeien 80 Prozent.
Einiges getan hat sich auch im Kader der TSG Hoffenheim: Rangnick weg, Ba weg, Gustavo weg, Tagoe (für 76 Prozent ohnehin der größte 1899-Fehleinkauf der letzten Jahre) weg, dafür landeten Babel, Alaba und Braafheid im Kraichgau. Die Neuen können die Alten nicht aufwiegen, meinen 84 Prozent und reden von einer „Verschlechterung“ des Kaders im Vergleich zur Vorrunde.
Während die einen offensiv vorpreschen, üben sich andere in Geduld und (falscher?) Gelassenheit, wie Klaus Allofs beim SV Werder Bremen. Almeida verkauft, keinen Topstar geholt. Einen Dennis Avdic und einen No-Name-Verteidiger namens Samuel aus Brasilien. Dass der den Bremern im Abstiegskampf helfen kann, glauben nur die wenigsten, gerade einmal 28 Prozent.
Ähnlich sehen die FANORAKEL-User das Last-Minute-Leihgeschäft des abstiegsbedrohten VfB Stuttgart: Tamas Hajnal sei keine sinnvolle Verstärkung, befinden 57 Prozent.
Weitere Transfers und Eure Sicht der Dinge dazu findet Ihr hier auf einen Blick im FAN-O-METER:
+++ 64 % können nicht verstehen, dass Bayern Kapitän Marc van Bommel nach Mailand ziehen ließ +++ Gleichzeitig denken 60 %, dass Nachfolger Luiz Gustavo besser als der Holländer sei +++ Dagegen ließ der HSV einen anderen Holländer nicht ziehen. Ruud van Nistelrooys Flirt mit Real Madrid verlief ergebnislos. So schwach und uninspiriert wie sich der Torjäger allerdings seit diesem geplatzten Wechsel auf dem Platz gibt, wäre es – meinen 68 % – vielleicht doch besser gewesen, ihn gehen zu lassen +++ Kaiserslauterns Neuer Adam Hlousek trauen nur 31 % einen Stammplatz in der Verteidigung der abstiegsgefährdeten Pfälzer zu +++ Wichtiger wird Eurer Meinung nach Abwehrspieler Tomoaki Makino, japanischer Neuzugang in Köln, werden. 81 Prozent sind überzeugt, dass er im Abstiegskampf gute Dienste leisten wird +++ Handeln mussten die Gladbacher nach der miserablen Vorrunde. Und sie handelten, holten Nordtveit, Stranzl, Hanke. Letzt genannter wird am besten einschlagen, so Eure Denke (63 %) +++ Aber man gab auch Spieler ab: Raul Bobadilla (für 76 % sportlich gesehen ein Fehler) und Michael Bradley (was 65 % “überhaupt nicht” verstehen) +++ Für Bradley kam der Ex-Frankfurter Michael Fink zu den Fohlen. 70 % vermuten, er werde Bradleys Weggang nicht kompensieren können +++
chk
http://www.fanorakel.de/fanorakel/orakelPage/top?rid=1426236
Top-Thema: Transfers
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 01. Februar 2011 - 1. Bundesliga, FC Schalke 04, Interessantes, Jetzt voten!, Topthema
Sein letztes gutes Spiel zeigte er wohl im EM-Finale 2004. Danach ging es bergab mit Angelos Charisteas. Jetzt darf der Stürmer bei Schalke sein Glück versuchen. Warum nur? Welch perfiden Plan verfolgt Magath? Überrascht der Grieche am Ende alle?
Mehr zu den Winter-Transfers in unserer “Top-Thema”-Box >>
Bei Ajax gefloppt, in Nürnberg nicht durchgesetzt, in Frankreich gescheitert – was will Magath mit Angelos Charisteas? Er wird…
Zwischenergebnis:
35% eine große Lachnummer
28% maximal Sirtaki-Lehrer für die Kollegen
17% eher eine Enttäuschung
10% ein guter Joker
3% den Konkurrenzkampf im Sturm entfachen
Vote mit auf www.fanorakel.de
Zwei Action-Helden sehen rot
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 31. Januar 2011 - 1. Bundesliga, FC Bayern München, Interessantes, Topthema, Werder Bremen
Großes Kino Bundesliga! Tim „Kung-Fu“ Wiese ließ die Herzen der Action-Fans höher schlagen, Arjen „Der Würger“ Robben sorgte für Nervenkitzel bei den Splatterfreuden und Martin Harnik zeigte in der Komödie „Der Vollpfosten“ seine Slapstick-Talente. Aber es flossen auch Tränen: „No Country for old Man“ mit dem holländischen Haudegen Mark van Bommel in seiner letzten Rolle rührte auch die härtesten FANORAKEL-User:
61 Prozent der Fans halten die Entscheidung der Bayern, ihren Kapitän Mark van Bommel ziehen zu lassen, für falsch. Am Trainerstuhl von Louis van Gaal wollen die User trotzdem nicht sägen: 74 Prozent sehen in ihm immer noch den genau richtigen Coach für die Bayern. Allerdings: Mit van Gaals Entscheidung, Philipp Lahm zum neuen Kapitän zu machen, liegt er nicht auf einer Welle mit den Votern, 70 Prozent hätten Bastian Schweinsteiger die Binde anvertraut.

Kaum hatte sich der van-Bommel-Trubel etwas beruhigt, produzierten die Bayern schon wieder den nächsten Ärger. Nach dem Sieg in Bremen ging Arjen Robben seinem Kollegen Thomas Müller an die Gurgel, die beiden Herren waren zuvor unterschiedlicher Ansicht darüber gewesen, wie viel Egoismus auf dem Platz vonnöten ist und wie das Unverständnis über zu viel Eigensinn kommuniziert werden müsste. Die FANORAKEL-User stehen dabei mehrheitlich auf der Seite Müllers. 65 % nennen Robbens Verhalten „unsportlich“ und fordern eine Geldbuße für den Holländer.
Der arme Thomas Müller war übrigens bereits wenige Minuten zuvor bereits Opfer einer ungewöhnlichen Attacke geworden, diesmal allerdings trug der Täter ein Trikot der gegnerischen Mannschaft. Tim Wiese hatte ihn in stilsicherer Kung-Fu-Manier umgetreten, wofür der Bremer allerdings nicht nur die rote Karte (und drei Spiele Sperre) kassierte, sondern auch viel schlechte Kritiken. 88 Prozent der Fans zeigten für die Fluggrätsche überhaupt kein Verständnis – Frust hin, Frust her.
Es durfte an diesem Wochenende aber auch gelacht werden (sofern man nicht Anhänger des VfB Stuttgart) ist. Dort, im Schwabenland, fabrizierte Martin Harnik kurz vor Schluss und in Rückstand liegend ein selten gezeigtes Slapstick-Kunstwerk, in dem er den Ball aus zwei Metern an den Pfosten trat – und nicht ins leere Tor. „Den hätte meine Oma gemacht“, ergingen sich 76 Prozent der Fans in Schadenfreude.
Die wichtigsten Votings im FAN-O-METER:
„Schule vor Schalke!“, schreiben 71 % dem Supertalent Julian Draxler (17) ins Klassenbuch +++ 61 % diagnostizieren bei Werder im Spiel gegen die Bayern Angst vor der eigenen Courage +++ 83 % halten die rote Karte gegen HamburgsGojko Kacar in Nürnberg für nicht nicht-berechtigt +++ 61 % mutmaßen nach dem Sieg der Nürnberger über den HSV, dass die Clubberer nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden +++ 72 % propezeihen Lautern weiter abzustürzen, nach dem die Pfälzer als einziges Team 2011 noch kein Spiel gewonnen haben +++ 70 % attestieren den Kölnern bei der Klatsche gegen St. Pauli zu wenig gekämpft zu haben +++ 45 % haben das Fehlen zündender Ideen als Hauptproblem beim VfB Stuttgart ausgemacht +++ 72 % meinen, dass Freiburg im Derby „verdient“ gewonnen hat +++ Mit „gut“ benotet die Mehrheit der User den ersten Auftritt von Ryan Babel im Trikot von Oranje, pardon: Hoffenheim +++ 84 % haben am Sonntag um 19:20 Uhr alle Frankfurter Träume von der Europa League platzen sehen +++ 93 % hätten auf Elfer für Hannover entschieden, als Abdellaoue im Leverkusener 16er in die Zange genommen worden war +++ Und last but no least: Borussia Dortmund! Wann immer wir zuletzt nach den Meister-Chancen des BVB gefragt haben, lag der Wert pro Schale bei etwa zwei Drittel. Nach der Demonstration der Klopp-Mannschaft in Wolfsburg glauben jetzt 85 % an die Meisterschaft +++ (kl)
http://www.fanorakel.de/fanorakel/newsPage/detail?cid=1422805
Du bist es vielleicht, St. Pauli!
Fanorakel | Artikel vom 26. Januar 2011 - 1. Bundesliga, Interessantes, Topthema
Wer wird Liga-König und wer muss das Camp verlassen? Die FANORAKEL-User haben in die Zukunft geschaut und sich festgelegt: Alle Entscheidung der 48. Staffel – ähhh Saison schon jetzt hier.

Vizemeister wird der FC Bayern München, sagen 40 Prozent der FANORAKEL-User voraus, damit hätte der deutsche Rekordmeister immerhin das Minimalziel Champions League-Quali erreicht. Dass den Bayern Bayer Leverkusen den zweiten Platz streitig machen wird, vermuten 22 Prozent.
Tabellendritter und damit Teilnehmer der Champions League-Quali wird Bayer Leverkusen. Sagen stabile 51 Prozent, exakt ein Viertel der User glaubt, dass die Bayern auf der Drei aufschlagen und damit um den Startplatz in der Königsklasse zittern müssen.

Jubel in Mainz und Hannover! Die beiden Clubs dürfen in der nächsten Saison in der Europa League ihre Visitenkarte abgeben – für beide ein Debüt! Schalke und dem HSV trauen die User die Plätze 4 und 5 eher nicht zu.
Und wer muss das Bundesliga-Camp verlassen? Du bist es … vielleicht, FC St. Pauli! 34 Prozent erwarten, dass die Kiezkicker auf Platz 16 landen und damit in die Verlängerung namens Relegation gehen müssen.
Definitiv raus ist der FC Köln. Satte 52 Prozent trauen dem Poldi-Club den Klassenerhalt nicht zu, sagen Platz 17 voraus.
Nicht mehr zur A-Prominenz zählt vom Sommer an auch Kölns Erzrivale Gladbach (Foto Mitte, Roel Brouwers). 60 Prozent der Fans vermuten sogar, dass die Elf vom Niederrhein mit der roten Laterne in der Hand als Letzter die Liga verlassen muss.
Nur als Zaungast wird das Ligafinale Steve „Froonk“ McClaren (Foto rechts) erleben, 53 Prozent der Voter sind sich sicher, dass der erste Trainerstuhl der Rückrunde in Wolfsburg abgesägt wird. Byebye, Mr. Mister!
Ganz, ganz knapp endet das Rennen um die Torjäger-Kanone. Frankfurt (mit Theofanis Gekas), Freiburg (mit Papiss Cissé) und der FC Bayern (mit Mario Gomez, Bild links) lieferten sich ein ganz enges Finish – mit dem Torero als Sieger! 32 Prozent sagen, dass der FC Bayern den Top-Torjäger der Saison stellen wird, dicht gefolgt vom SC (27 Prozent) und der Eintracht (20).
Der 100-Prozent-Mann
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 25. Januar 2011 - 1. Bundesliga, Interessantes, Topthema
Ein Hoffnungsschimmer für die Konkurrenz? Oder nur ein kleiner, unbedeutender Ausrutscher? Dortmunds 1:1 gegen den VfB Stuttgart sehen unsere User eindeutig als Zweiteres an. Größtes Manko des BVB am Samstag: Das Verwerten der Großchancen. Auch ein anderes Spitzenteam der Vorrunde hatte Probleme mit dem Tore schießen: Mainz 05. Der Mainzer Gegner hingegen trifft und gewinnt, dennoch sitzt dessen Trainer laut Fans alles andere als fest im Sattel. Das Fanvoting zum 19. Spieltag in der Zusammenfassung:

War die 5:1-Gala nun endlich der Startschuss zur großen Aufholjagd? Ihr seid skeptisch: Über 70 Prozent sehen den FC Bayern nach wie vor nicht in der Verfassung, Angst und Schrecken in der Liga zu verbreiten.
Davon ist die in der Vorrunde gefeierte Mainzer Offensive derzeit auch meilenweit entfernt. Beim 0:1 gegen Wolfsburg war die Offensivabteilung erneut verdammt harmlos. Wie schon beim 0:1 in Stuttgart. Momentaufnahme oder Trend? 44 Prozent glauben, es handele sich lediglich um ein „kleines Formtief“. 39 Prozent sehen das anders: „In der Vorrunde hat die Mainzer Offensive weit über ihren Verhältnissen gespielt.“ Die aktuelle Sturmflaute ist für vier von zehn Fans quasi die logische Konsequenz. Wolfsburg hat nach zwei Rückrundenbegegnungen bereits vier Punkte gesammelt, eine Jobgarantie für Trainer Steve McClaren sei dies noch lange nicht. Im Gegenteil: 90 Prozent sind sich sicher, dass der Trainerstuhl des britischen Coaches weiterhin auf extrem wackligen Beinen steht.

Was war sonst noch los am 19. Spieltag? Ein Blick aufs FAN-O-METER (Stand 17.30 Uhr):+++ Der größte Aufreger des Spieltags kommt aus Hoffenheim. Das 2:2 von Alaba kurz vor dem Abpfiff war irregulär, sagen 79 Prozent. Laut Euch hat Mlapa ein Foul begangen, das Schiri Dingert jedoch übersah +++ Mit dem Unentscheiden kann Eurer Meinung nach im Übrigen keiner zufrieden sein: Die Hoffenheimer nicht, weil sie es zu Hause nicht schafften, einen Aufsteiger und Abstiegskandidaten zu bezwingen, St. Pauli ob des späten Ausgleiches nicht +++ „Mund abputzen, weiter geht’s – die Niederlage haut Gladbach nicht um.“ So sehen 82 Prozent das 1:3 gegen Leverkusen +++ Sein Comeback in diesem Spiel gab Michael Ballack, der eine für 58 Prozent „solide Leistung“ zeigte +++ Köln rief fast das Maximum ab, Bremen gar nichts. Viel besser kann der FC nicht spielen, meint Ihr und gebt ihm auf einer Skala von null bis hundert 81 Punkte. Ganz anders Werder, das mickrige 15 Punkte erhält +++ Für 77 Prozent geht das 1:1 zwischen Freiburg und Nürnberg in Ordnung +++ Und 55 Prozent halten den Schalker Auswärtssieg in Hannover für einen verdienten +++ Vor dem Spiel in Hamburg verlängerte Eintracht Frankfurt den Vertrag mit Michael Skibbe. Eine gute Entscheidung“, urteilen 95 Prozent +++ Einen neuen Vertrag, aber keine Punkte hatte Skibbe bei der Heimreise in der Tasche. Beim HSV ist’s umgekehrt. Sie haben die Punkte, aber keine Vertragsunterschrift von Matthias Sammer. Der zog es vor, beim DFB zu blieben. Nur 28 Prozent denken, die HSV-Verantwortlichen hätten die drei Punkte vom Freitag gerne gegen seine Unterschrift eingetauscht +++
chk
http://www.fanorakel.de/fanorakel/newsPage/detail?cid=1411985
Kein Knacks
Fanorakel | Artikel vom 17. Januar 2011 - 1. Bundesliga, FC Bayern München, Interessantes, Topthema
Endlich. Gegen Wolfsburg feiert Arjen Robben sein Comeback im Trikot des FC Bayern. Aber wird der Holländer nach seiner sechsmonatigen Verletzung schnell wieder zur Topform finden? Wir haben uns bei Euch umgehört. Das Credo: Robben wird abgehen.
60 Prozent hegen keinen Zweifel daran: Von der ersten Spielminute wird Arjen Robben voll da sein, Anlaufzeit wird der Flügelflitzer keine brauchen. Was ungewöhnlich wäre nach einer derart langen Zeit ohne Wettkampfpraxis. Ein Drittel vermutet eine „Eingewöhnungszeit“ von mehreren Wochen, um richtig Fuß zu fassen. Nur 6 Prozent befürchten, dass Robben in dieser Spielzeit keine konstant guten Leistungen erbringen wird.

Gut ein Viertel befürchtet zudem, dass der Bayern-Star nach dem langen Ausfall erst einmal mit angezogener Handbremse agieren wird. Aus Angst vor einer neuen Verletzung. Der Großteil ist aber anderer Ansicht, glaubt nicht an einen „Hemmschuh“.
Eine große Unbekannte existiert dennoch. Selbst wenn Robben körperlich fit ist und keine Angst vor harten Zweikämpfen hat, so bleibt doch die Frage nach der mentalen Verfassung. Im September gestand Arjen Robben ein, dass er noch oft über eine Szene im Juli nachdenke. Jene Szene im WM-Finale, die den Niederlanden möglicherweise den Titel kostete. Allein tauchte er Mitte der zweiten Halbzeit vor Iker Casillas auf, der spanische Keeper blieb Sieger. „Was wäre gewesen, wenn ich den versenkt hätte?“ Eine Frage, die Arjen Robben quält(e). Das ist menschlich. Normal. Oliver Kahn sagte Jahre nach der WM 2002, sein Fehler im WM-Finale gegen Brasilien habe ihn lange verfolgt. Sehr lange.
Steckt Arjen Robben sein Versagen bei der einen Chance, die vielleicht nur einmal im Leben kommt, so einfach weg? 53 Prozent meinen „ja“ – die Sache habe er inzwischen verarbeitet und abgehakt. 40 Prozent sehen es differenzierter: „Es beschäftige ihn nach wie vor, doch „auf seine fußballerische Leistung hat das keinen negativen Einfluss.“ Dass sich diese Szene in sein Gedächtnis eingebrannt und verheerende Auswirkungen auf seine Leistungen auf dem Platz haben wird, vermuten indes gerade einmal sieben Prozent.
Sollten sich sowohl Psyche als auch Physis als stark genug erweisen, sei der FC Bayern mit seinem Oranje-Star satte 41 Prozent besser. Daran erkennt man, wie wichtig ein fitter Robben für den Rekordmeister laut Fanmeinung ist. Dass die Bayern mit ihrem Genie in der Rückrunde unbesiegbar seien, glauben aber nur die wenigsten. Jeder Fünfte von Euch prophezeit, dass der FCB, wenn der Dribbler mitwirkt, kein Bundesligaspiel mehr verliert. Eine gewagte Prognose. Zu gewagt? Abwarten. Mit dem allmächtigen Arjen Robben scheint alles möglich…
chk
http://www.fanorakel.de/fanorakel/newsPage/detail?cid=1394439
Sahin schlägt Schweini
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 14. Januar 2011 - 1. Bundesliga, Interessantes, Topthema
And the winner is… Wir wollten von Euch wissen, welche Stars die Hinrunde am heftigsten gerockt haben. Das Ergebnis: Fast in jeder Kategorie gibt es glasklare Sieger. Nur bei den Vollstreckern wurde es so richtig eng…

Der beste Torwart der Hinrunde heißt Manuel Neuer! Obwohl sein Club eine zum Teil desaströse Halbserie gespielt hat, schaffte der Schalker den Sprung aufs Treppchen: 68 Prozent der Fans voteten Deutschlands Nummer 1 zum besten Keeper der Liga. Mit 17 Prozent folgt Roman Weidenfeller (Dortmund) auf Platz zwei vor – kleine Überraschung -Tobias Sippel vom FCK.

Einen dominierenden Spieler gibt es auch in der Kategorie Abwehr. Fulminate 70 Prozent der Stimmen gingen an Mats Hummels, den jungen Dortmunder. Sein Team-Kollege Neven Subotic landete auf Platz drei, zwischen die Schwarz-Gelben konnte sich Philipp Lahm schieben, der 9 Prozent der Stimmen erhielt.

Auch im Mittelfeld siegt der BVB. Nuri Sahin heimste stolze 44 Prozent der Votes ein und schlug damit Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern, für den 25 Prozent der User abstimmten. Auf Platz drei rangiert der Shinji Kagawa mit 11 Prozent – nicht so schlecht für einen Kicker, der vor wenigen Monaten noch in der zweiten japanischen Liga gegen die Kugel trat.

Richtig eng verlief das Rennen um die Pole Position im Sturm. Theofanis Gekas setzte sich schließlich durch, 28 Prozent der User voteten für den Frankfurter Griechen, nur 7 Prozent dahinter und absolut gleichauf teilen sich FreiburgsPapiss Demba Cissé und Mario Gomez (Bayern) Platz zwei.

König der Trainer ist Jürgen Klopp. Der ebenso erfolgreiche wie charismatische Coach kommt auf 67 Prozent der Stimmen – und gewinnt somit die Entscheidung um den größten Vorsprung. Mächtige 57 Prozent trennen den Dortmunder vom Zweitplatzierten, Mirko Slomka. Knapp hinter dem 96-Coach schaut Louis van Gaal um die Ecke. 8 Prozent der Fans voteten für den Münchner.










