Borussia Dortmund

Oliver Kahn Blog: Dortmunds zweiter Titel: wertvoller als der erste

Servus liebe Blog-User,

wir haben im Fanorakel gefragt, welchen Dortmunder Titel die Fans höher bewerten, den von 2011 oder den von 2012. Das Ergebnis war überaus deutlich. Mehr als 90 Prozent votierten für den aktuellen Titelgewinn — eine Einschätzung, die ich teile.

In den letzten 16 Jahren hat es – vom FC Bayern abgesehen – nur Borussia Dortmund geschafft, die Schale zu verteidigen. Das allein zeigt schon den Stellenwert des diesjährigen Titelgewinns.

Die Mannschaft hat es nach der Meisterschaft 2011 nicht versäumt, weiter dazu zu lernen. Exemplarisch für die positive Entwicklung steht der 1:0-Sieg in München im November. Die Dortmunder sind in diesem Spiel 10,5 Kilometer mehr gelaufen als die Münchner. Die Arbeit gegen den Ball war an diesem Abend nahezu perfekt, die Borussen haben Bayerns Passspiel fast komplett lähmen können.

Für eine Mannschaft, die bis dahin vor allem von ihrer Leidenschaft gelebt hat, bedeutete dieses Spiel eine Reifeprüfung im Fach “taktische Disziplin”. Dortmund hat auch deshalb 27 Spiele am Stück nicht verloren, weil die Mannschaft mittlerweile cleverer spielt als im Vorjahr.

Für die Champions League ist dieser Entwicklungsschritt allerdings zu spät gekommen.

Wählt den besten Dortmunder auf fanorakel.de!

Aktuell läuft im Fanorakel eine Umfrage, in der wir wissen möchten, wer der beste Dortmunder Spieler in dieser Saison gewesen ist. Eine ganze Reihe von Kandidaten drängt sich für diesen Titel auf. Robert Lewandowski, Sebastian Kehl, Mats Hummels, Lukasz Piszczek, Jakub “Kuba” Blaszczykowski …, um nur einige zu nennen.

Der große Entwicklungsschritt jedes einzelnen Spielers und der Mannschaft in ihrer Gesamtheit ist natürlich auch ein Verdienst von Jürgen Klopp. Der Dortmunder Trainer ist deshalb zuletzt nicht nur mit reichlich Bier, sondern auch mit viel Lob überschüttet worden.

Der BVB muss sich jetzt international beweisen

Es ist neben der klaren Spielphilosophie vor allem die begeisternde, mitreißende Art, die Jürgen Klopp als Trainer ausmacht. Dem “kicker” hat er mal gesagt, er könne “nur ganz oder gar nicht”. Seine Mannschaft scheint sich von Klopps Energie bereitwillig anstecken zu lassen. Eine Frage wird allerdings sein, ob Jürgen Klopp dieses kräftezehrende Pensum über Jahre durchhalten kann.

In der nächsten Saison muss sich Dortmund jetzt auch international beweisen. Denn das Ausscheiden als Gruppenletzter ist der Makel dieser Spielzeit. Den wird die Klopp-Elf wettmachen wollen und auch wettmachen müssen, wenn sie sich als echter Bayern-Konkurrent etablieren möchte.

Doch das ist noch Zukunftsmusik. Jetzt kann der BVB erst einmal befreit die Meisterschaft feiern und sich auf das Pokalfinale konzentrieren.

Euer

Oliver Kahn

Dortmund ist für eine Meisterfeier gerüstet

Dortmund ist für eine eventuelle Meisterparty am Samstagabend gerüstet, sollte Borussia Dortmund nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach als deutscher Meister feststehen.

Dortmund ist für eine eventuelle Meisterparty am Samstagabend gerüstet. Sollte Borussia Dortmund nach dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (18.30 Uhr/Sky und Liga total!) als deutscher Meister feststehen, werden die Fans vermutlich spontan in der Innenstadt feiern, denn die offizielle Meisterfeier ist erst am 13. Mai nach der Rückkehr vom DFB-Pokal-Finale geplant.

Das Endspiel findet einen Tag vorher (12. Mai) in Berlin gegen Bayern München statt und wird voraussichtlich in der Dortmunder City auf mehreren Leinwänden übertragen. Geplant ist einen Tag später ein Autokorso durch die Innenstadt, der mit Rücksicht auf die an diesem Sonntag stattfindende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen erst um 18.09 Uhr starten wird.

Auch rund um das Saisonfinale am 5. Mai mit der Übergabe der Meisterschale nach dem Spiel gegen den SC Freiburg sind keine offiziellen Feiern geplant, weil sich der BVB auf das eine Woche später stattfindende Pokalfinale optimal vorbereiten will.

Für die Zeit nach der Partie gegen Gladbach am Samstag wurde für den Fall der Fälle geplant. Erwartet werden Tausende von Fans in der Innenstadt auf dem Alten Markt. Dort hat die Stadt Berichten der Ruhr Nachrichten zufolge gemeinsam mit Schaustellern vorgesorgt. Wie auf einigen anderen Plätzen im Stadtzentrum wird es deshalb Getränke- und Imbissstände sowie Musik geben.

Zeigt sich verwundert: Hans-Joachim Watzke

Verwundert und irritiert hat Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des deutschen Fußball-Meisters Borussia Dortmund, die Verbal-Attacken von Uli Hoeneß registriert.

Verwundert und irritiert hat Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des deutschen Fußball-Meisters Borussia Dortmund, die Verbal-Attacken von Uli Hoeneß registriert. “Mich wundert sehr, wie dünnhäutig Uli Hoeneß reagiert. Sollen wir künftig extra gegen Bayern verlieren, damit er nicht meckern muss?”, sagte Watzke in der Bild-Zeitung und konterte Bemerkungen des Präsidenten von Bayern München am Sonntagabend in der Sendung Sky90.

“Die Märchen, die Herr Watzke erzählt, mit seinen 45 Millionen Personalkosten nächstes Jahr, die kann er jemanden erzählen, der sich im Geschäft nicht auskennt. Der muss aufpassen, dass er nicht der zweite Willi Lemke wird, der erzählt, hier die Reichen, da die Armen”, hatte Hoeneß unter anderem gesagt.

“Ich erzähle keine Märchen, sondern Tatsachen. Unsere Zahlen sind eins zu eins nachlesbar, und die von Bayern sind nunmal rund dreimal höher”, sagte Watzke. Und zum Vergleich mit Ex-Werder-Manager Willi Lemke meinte Watzke: “Da bin ich wirklich überrascht – man hat mich noch nie des Sozialismus verdächtigt.

Außerdem hatte sich Hoeneß über die BVB-Aktie und auch über den sportlichen Bereich über die Borussen ausgelassen. “Die Dortmund-Aktie kann man an die Wand kleben. Ich werde meine verkaufen, weil sie nach dem Sieg gegen uns nicht gestiegen, sondern gefallen ist. Das ist ein schlechtes Zeichen”, wetterte Hoeneß weiter.

Zum bevorstehenden zweiten Triumph der Dortmunder im Titelrennen gegen die Bayern sagte Hoeneß: “Dortmund bekommt erst den Ritterschlag, wenn sie nicht nur national, sondern auch international erfolgreich spielen. Dann sage ich Chapeau.”

Allgemein sprach BVB-Boss Watzke in der Bild hingegen nur positiv über die Bayern: “Ich spreche über Bayern schon immer in den höchsten Tönen. Alle Erfolge, die sie erreicht haben, haben sie sich selbst erarbeitet. Und das ist zu großen Teilen ein Verdienst von Uli Hoeneß.”

BVB-Sportdirektor Michael Zorc meinte bei Sport1: “Ich bin ja kein Fernsehkritiker. Grundsätzlich herrscht in Deutschland Meinungsfreiheit. Wir brauchen die Bayern nicht, um unsere Leistung zu bewerten. Das können wir schon selbst. Mehr brauchen wir dazu nicht zu sagen.”

Ilkay Gündogan will in die DFB-Elf

Ilkay Gündogan von deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund ist von einer Karriere in der deutschen Nationalmannschaft überzeugt.

Ilkay Gündogan von deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund ist von einer Karriere in der deutschen Nationalmannschaft überzeugt. “Wenn ich so weiterspiele, werde ich sicher noch das eine oder andere Länderspiel machen, so selbstbewusst bin ich”, sagte der Mittelfeldspieler in einem Interview mit dem Fachmagazin kicker. Gedanken an den Sprung in den Kader für die EM in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) hegt der 21-Jährige jedoch nicht. Bisher steht ein Sechs-Minuten-Einsatz im letzten EM-Qualifitationsspiel am 12. Oktober 2011 gegen Belgien (3:1) in seiner Statistik.

Schon als er noch für den 1. FC Nürnberg gespielt habe, habe es Kontakte mit dem Bundestrainer gegeben. “Mit einer Einladung wurde es dann aber nichts”, sagte Gündogan. Die habe Joachim Löw für das Länderspiel im August vergangenen Jahres gegen Brasilien nachgeholt. “Er wollte, dass ich einfach mal dabei bin, reinschnuppere und die anderen Kollegen kennenlerne. Dass er auf mich steht, das glaube ich schon, sonst hätte er mich nicht nominiert.”

Derzeit sei er jedoch voll auf den BVB fokussiert, betonte Gündogan. Auf den Gewinn der Meisterschaft oder des DFB-Pokals am Saisonende als weitere Kapitel in der Vereinschronik will sich der geborene Gelsenkirchener mit türkischen Wurzeln nicht festlegen. “Ich bin leider kein Wahrsager. In dem Buch könnte stehen, dass wir bis zur letzten Minute der Saison alles probiert haben, das Maximale herauszuholen.”

Hummels lassen die Sprüche aus München kalt

Nationalspieler Mats Hummels vom deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund lassen die verbalen Giftpfeile des Verfolgers Bayern München im Titelendspurt kalt.

Nationalspieler Mats Hummels vom deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund lassen die verbalen Giftpfeile des Verfolgers Bayern München im Titelendspurt kalt. “Ehrlich gesagt amüsiere ich mich über die Bayern-Sprüche nur”, sagte der Innenverteidiger der Bild-Zeitung. “Das Sprüche-Duell läuft doch auf einem ähnlich hohen Niveau ab wie der Meister-Kampf. Da ist doch noch nichts dabei gewesen, was unter die Gürtellinie geht.”

Die verbalen Attacken würden jedoch auch zeigen, dass man sich Respekt erarbeitet habe und von den Bayern wahrgenommen werde. “Sie hätten sich für ihre Spitzen auch Schalke aussuchen können…”, sagte Hummels.

Dass der Vorsprung auf den Erzrivalen aus München auf drei Punkte geschmolzen ist, kann den 23-Jährigen anscheinend nicht beunruhigen. “Was heißt denn hier, nur noch drei? Wir stehen immer noch vorne. Dass wir jetzt ein hochbrisantes Saison-Finale haben, ist doch das Beste, was sich die Fans wünschen können.”

Oliver Kahn Blog: Dortmund oder Bayern? Kopf und Wille entscheiden!

Servus liebe Blog-User,

seit letzten Mittwoch steht fest: Die restliche Saison wird ein klassischer Zweikampf zwischen Borussia Dortmund und Bayern München. Sowohl die Meisterschaft als auch der DFB-Pokal entscheiden sich zwischen diesen beiden Vereinen. Zeit für einen Vergleich der Rivalen.

Wichtig für beide Teams im Endspurt: Jeder muss zu einhundert Prozent von der eigenen Stärke überzeugt sein. Wer anfängt zu zweifeln oder Angst hat zu scheitern, hat schon verloren. Entscheidender Faktor ist der unbedingte Wille. Die Titel werden auch im Kopf entschieden, nicht allein in den Beinen.

Druck in München wesentlich höher als in Dortmund

Der BVB wirkt, wie das Spiel in Köln wieder gezeigt hat, sehr gefestigt. Selbstvertrauen und Überzeugung hat sich das Team durch den Titelgewinn in der letzten Saison erarbeitet. Jeder Spieler weiß: „Wir haben es schon einmal geschafft – wir können es wieder schaffen.“ Das setzt viel positive Energie frei.

Die Situation des FC Bayern ist eine andere: Während Dortmund Titel gewinnen „kann“, „muss“ der FC Bayern Titel gewinnen. Vom Rekordmeister wird immer erwartet, dass er auf nationaler Ebene alles gewinnt. Tut er das nicht, herrscht Unruhe. Ruhe wird im bajuwarischen Umfeld ohnehin selten einkehren. Aber Nebenkriegsschauplätze muss man als Spieler vor allem in der entscheidenden Phase, wenn es um alles geht, ausblenden.

Auf welche Faktoren kommt es darüber hinaus im Saisonendspurt an? Ein Vergleich der beiden Duellanten im Hinblick auf…

…die Trainer: Auf der Trainerposition sind die großen Titelrivalen mit unterschiedlichen Charakteren besetzt. Auf der einen Seite der erfahrene und gelassen wirkende Jupp Heynckes, der auch in der schwierigen Phase vor einigen Wochen Ruhe bewahrte. Auf der anderen ein Trainer Jürgen Klopp, der es außerordentlich gut versteht, mit emotionalen Ansprachen die Mannschaft immer wieder aufs Neue zu motivieren und Kräfte freizusetzen. Fachlich sind beide über jeden Zweifel erhaben.

…die Spielweise: Jürgen Klopp hat in Dortmund eine Spielweise implementiert, die über die Saison gesehen sehr Kräfte zehrend ist. Eine solche Spielweise verlangt von jedem einzelnen Spieler, in jedem Spiel bis an seine körperliche Belastungsgrenze zu gehen. Aus diesem Grund ist es für den BVB ein Vorteil, dass er international nicht mehr dabei ist.
Es liegt in der Tradition des FC Bayern, Spiele auch mal mit 70 oder 80 Prozent gewinnen, da ein etwas ökonomischerer Spielstil eine wichtige Voraussetzung ist, um auf allen drei Hochzeiten tanzen zu können.
Neben der Arbeit des Kollektivs, die bei Borussia Dortmund noch wichtiger ist als beim FC Bayern, braucht jede Mannschaft einzelne Spieler, die in entscheidenden Momenten den Unterschied ausmachen. Bei den Bayern sind das Ribéry und Robben, beim BVB Kagawa und Lewandowski. Hinzu kommen, wenn sie wieder fit sind, Schweinsteiger auf Bayern-Seite und Götze auf Dortmunder.

…das Restprogramm: Für den FCB ist die Zusatzbelastung Champions League kein Nachteil. Ein Verein wie Bayern München ist es gewohnt, mehrgleisig zu fahren. Als Spieler kommt man kaum mehr zum Nachdenken, da ein Highlight das nächste jagt.
Das alles entscheidende direkte Duell findet am 11. April statt. Es ist dabei keineswegs als Vorteil zu werten, dass der BVB zu Hause gegen den FC Bayern antritt. In diesem Spiel kann der Druck besonders hoch werden, wenn du vor eigenem Publikum aufläufst. Spannend, wie die Dortmunder mit dieser Situation umgehen werden.

Knüppelhartes Programm für den BVB

Zudem bleibt das Dortmunder Restprogramm nach dem Showdown mit dem FC Bayern alles andere als einfach. Am 31. Spieltag geht es nach Gelsenkirchen, dann kommt Gladbach. Abschließend muss der Titelverteidiger auf dem Betzenberg gegen Lautern und daheim gegen Freiburg ran – zwei Teams, die wohl bis zuletzt um den Klassenerhalt kämpfen werden. Auch der FC Bayern bekommt es zweimal mit Abstiegskandidaten zu tun, am 29. Spieltag zu Hause mit dem FC Augsburg und am 34. in Köln. Gegen solche Mannschaften im letzten Rundendrittel anzutreten, empfand ich immer als besonders unangenehm.

Wenn Franz Beckenbauer mit seiner zugegebenermaßen sehr subjektiven Aussage, die Gegner seien gegen Bayern noch einen Tick motivierter als gegen Dortmund, Recht behält, erhöht dies neben den fünf Punkten, die aufgeholt werden müssen, noch einmal die Schwierigkeit für Bayern, als Meister durchs Ziel zu gehen.

In der jetzigen Situation eine Aussage darüber zu machen, wer am Ende die Nase vorne hat, ist Kaffeesatzleserei. Zu viele Kleinigkeiten oder Unwegbarkeiten (Verletzungen, Glück, Schiedsrichterentscheidungen) können in den letzten Wochen der Saison das Geschehen beeinflussen.
Diejenige Mannschaft, die es schafft, fokussiert zu bleiben, sich nicht aus der Ruhe bringen lässt und ihre Kräfte besser bündelt, wird am Ende oben stehen und vermutlich gar beide Trophäen in die Luft strecken. Denn wer die Schale holt, hat gegenüber dem Kontrahenten im Endspiel um den DFB-Pokal eine Woche später einen klaren psychologischen Vorteil.

Einen Double-Gewinner Borussia Dortmund, einen Double-Gewinner FC Bayern oder eine Titelteilung – welches der drei Szenarien haltet Ihr für das wahrscheinlichste? Auf fanorakel.de haben wir ein großes Voting zum Zweikampf gestartet.

Euer,

Oliver Kahn

Watzke und der BVB wollen den Titel verteidigen

Nach Kapitän Sebastian Kehl hat auch Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke seine Zurückhaltung abgelegt und die erfolgreiche Titelverteidigung als Ziel ausgegeben.

Nach Kapitän Sebastian Kehl hat auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund seine Zurückhaltung abgelegt und die erfolgreiche Titelverteidigung als Ziel ausgegeben. “Natürlich wollen wir den Titel verteidigen”, sagte Watzke in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt (Dienstags-Ausgabe): “Alles andere wäre doch total bescheuert, wenn man acht Spieltage vor Saisonende fünf Punkte Vorsprung hat.”

Für die kommenden Jahre will der BVB weiter aufrüsten und sein Gehaltsbudget in der kommenden Saison noch einmal erhöhen. “Wir haben unser Mannschaftsbudget zuletzt von 34 Millionen auf 40 Millionen Euro erweitert. Im nächsten Jahr werden wir rund 45 Millionen Euro ausgeben”, sagte Watzke.

Neben steigenden Löhnen wollen die Westfalen im Kampf um Spieler aber weiterhin auch emotionale Argumente anführen. “Da können wir neben dem angepeilten Titel auch auf die Chance verweisen, alle zwei Wochen vor der größten Kulisse Europas zu spielen”, erklärte Watzke.

Offen ist noch, ob dies auch reicht, um Shinji Kagawa zu halten. Der Vertrag des japanische Mittelfeldstars läuft 2013 aus, um ihn werben angeblich unter anderem Manchester United und der FC Arsenal. “In den nächsten Wochen wird eine Entscheidung fallen”, meinte Watzke: “Wir möchten ihn halten, das ist klar, aber er muss sich auch zu uns bekennen. Wenn er seine Zukunft woanders sieht, müssen wir das akzeptieren. Aber wir kämpfen um ihn und erwarten eigentlich, dass er uns zusagt.” Sollte Kagawa eine Vertragsverlängerung ablehnen, werde man BVB beraten, ob es Sinn mache, ihn noch bis zum Vertragsende 2013 zu halten oder im Sommer zu verkaufen.

Jürgen Klopp als Trainer von Chelsea gehandelt

Meistertrainer Jürgen Klopp vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund gehört angeblich zu den Favoriten auf den vakanten Trainerposten beim englischen Topklub FC Chelsea.

Meistertrainer Jürgen Klopp vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund gehört angeblich zu den Favoriten auf den vakanten Trainerposten beim englischen Topklub FC Chelsea. Wie die Daily Mail berichtet, soll Klopp ins Spiel kommen, falls in José Mourinho (Real Madrid) und Josep Guardiola (FC Barcelona) die Topkandidaten von Klub-Chef Roman Abramowitsch nicht zur Verfügung stehen.

Klopp, der beim BVB erst kürzlich seinen Vertrag bis 2016 verlängert hat, soll den schwerreichen russischen Oligarchen mit seiner Fähigkeit beeindruckt haben, junge Spieler wie Mario Götze zu Stars zu machen. Eine Freigabe Klopps seitens der Borussia gilt allerdings als ausgeschlossen.

Die Blues sind derzeit auf der Suche nach dem achten Teammanager in der seit 2003 währenden Ära Abramowitsch. Zuletzt hatte der erst zu Saisonbeginn verpflichtete Portugiese André Villas-Boas am 4. März seinen Hut nehmen müssen. Seitdem ist der bisherige Assistent Roberto di Matteo als Interims-Teammanager im Amt, der frühere italienische Nationalspieler führte Chelsea sogleich ins Viertelfinale der Champions League.

Jürgen Klopp erwartet eine Reaktion seines Teams

Der deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund hat sich für sein Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen Werder Bremen (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) einiges vorgenommen.

Der deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund hat sich für sein Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen Werder Bremen (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) einiges vorgenommen. “Wir wollen eine Reaktion auf das Spiel in Augsburg zeigen”, sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp, der mit seinem Team am vergangenen Samstag beim FCA nicht über ein 0:0 hinausgekommen war.

Der Ausfall des wegen einer Sperre fehlenden Bremer Torjägers Claudio Pizarro ist für Klopp kein Vorteil. “Dass Pizarro nicht spielt, macht die Sache nicht einfacher, weil Bremen dann schwerer auszurechnen ist. Alle Bremer werden dann noch eine Schippe drauflegen”, sagte Klopp.

Pizarro war am Mittwoch vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für zwei Spiele gesperrt worden. Die DFB-Richter ahndeten damit eine Tätlichkeit des Peruaners gegen seinen Gegenspieler Emanuel Pogatetz am vergangenen Sonntag gegen Hannover 96 (3:0). Schiedsrichter Christian Dingert aus Lebecksmühle hatte diese Szene nicht beobachtet.

Klopp verteidigt das Niveau der Bundesliga

Die 1:7-Pleite von Bayer Leverkusen in der Champions League beim FC Barcelona ist für Trainer Jürgen Klopp kein Indiz für mangelnde Klasse der Bundesliga auf internationaler Bühne.

Die 1:7-Pleite von Vizemeister Bayer Leverkusen in der Champions League bei Titelverteidiger FC Barcelona ist für Trainer Jürgen Klopp vom deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund kein Indiz für mangelnde Klasse der Bundesliga auf internationaler Bühne. “Wenn Lionel Messi bei Leverkusen mitgespielt hätte, dann bringt das automatisch mehr Selbstbewusstsein für eine Mannschaft, und dann, glaube ich, wäre das nicht so hoch ausgegangen. Insofern sagt das Ergebnis weniger etwas über die Klasse der Bundesliga aus als über die Klasse eines Lionel Messi”, sagte Klopp auf Dortmunds Pressekonferenz.

Vor Leverkusens Achtelfinal-Aus gegen Barca war Dortmund in der laufenden Champions-League-Saison als Meister sogar schon in der Vorrunde gescheitert. Rekordmeister Bayern München als dritter Bundesliga-Klub in Europas Königsklasse muss im Achtelfinale nach der 0:1-Hinspielniederlage beim Schweizer Außenseiter FC Basel um den angstrebten Einzug ins Viertelfinale bangen.