1. FC Kaiserslautern
Balakow als Kurz-Nachfolger im Gespräch
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 21. März 2012 - 1. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern
Krassimir Balakow soll neuer Trainer beim 1. FC Kaiserslautern werden und nach Informationen der Bild-Zeitung die Nachfolge des am Dienstag entlassenen Marco Kurz antreten.
Krassimir Balakow soll neuer Trainer beim Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern werden und nach Informationen der Bild-Zeitung die Nachfolge des am Dienstag entlassenen Marco Kurz antreten. Der 45 Jahre alte ehemalige bulgarische Nationalspieler, der von 1995 bis 2003 beim VfB Stuttgart unter Vertrag stand, ist derzeit bei Hajduk Split in Kroatien tätig.
Foda kein Kandidat für die Kurz-Nachfolge
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 21. März 2012 - 1. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern
Franco Foda steht für die sofortige Nachfolge des am Dienstag entlassenen Marco Kurz als Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern nicht zur Verfügung.
Franco Foda steht für die sofortige Nachfolge des am Dienstag entlassenen Marco Kurz als Trainer des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern nicht zur Verfügung. Der ehemalige FCK-Profi dementierte beim TV-Sender Sport1 Kontakte zu den Pfälzern: “Ich habe einen Vertrag bei Sturm Graz bis zum 31. Mai 2012, und den werde ich auch bis zu diesem Tag erfüllen.”
Nach der Beurlaubung von Kurz ist das Tabellenschlusslicht auf Trainersuche. Als Interimslösung betreuen zunächst Co-Trainer Oliver Schäfer und Torwart-Trainer Gerry Ehrmann die Mannschaft.
FCK feuert Kurz
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 21. März 2012 - 1. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern
Der stark abstiegsbedrohte Bundesligist 1. FC Kaiserslautern hat sich am Dienstag von seinem Trainer Marco Kurz getrennt. Ein neuer Cheftrainer soll kurzfristig vorgestellt werden.
Der stark abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern hat sich am Dienstag von seinem Trainer Marco Kurz getrennt. Die Verantwortlichen des Schlusslichts reagierten damit auf die lang anhaltende sportliche Talfahrt. Der viermalige Meister, der am Sonntag 1:4 gegen Schalke 04 verloren hatte, wartet seit 16 Punktspielen auf einen Sieg. Die Roten Teufel haben bereits fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.
Als Interimslösung betreuen bis auf weiteres Co-Trainer Oliver Schäfer und Torwart-Trainer Gerry Ehrmann die Mannschaft. Ein neuer Cheftrainer soll kurzfristig vorgestellt werden. “Nach der 1:4-Niederlage gegen Schalke und vielen intensiven Gesprächen sind wir zu der gemeinsamen Überzeugung gekommen, dass wir diesen Schritt vollziehen müssen”, erklärte der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz: “Wir haben in den letzten Wochen und Monaten viele verschiedene Maßnahmen in die Wege geleitet, um die Mannschaft in die Erfolgsspur zu bringen. Leider ist uns dies nicht gelungen.”
Kurz hatte 2009 das Traineramt beim FCK übernommen und zum Aufstieg in die Bundesliga geführt. “Dieser Schritt fällt uns allen nun sehr schwer, denn Marco hat sich immer komplett in den Dienst der Sache und des Vereins gestellt. Wir haben mit dem Aufstieg 2010 und dem siebten Tabellenplatz 2011 gemeinsam große Erfolge erzielt”, sagte Kuntz weiter: “Er verdient für seine Arbeit und charakterliche Integrität den höchsten Respekt und Anerkennung. Um aber wirklich jede denkbare Möglichkeit für den Klassenerhalt ausgeschöpft zu haben, müssen wir diesen Weg gehen.”
Die Entlassung von Kurz, dessen Vertrag ursprünglich noch bis 2013 lief, ist der siebte Trainerwechsel der Saison. Zuvor hatten Markus Babbel und Michael Skibbe (beide Hertha BSC Berlin), Marcus Sorg (SC Freiburg), Michael Oenning (Hamburger SV) und Holger Stanislawski (1899 Hoffenheim) gehen müssen. Ralf Rangnick trat bei Schalke 04 wegen eines Burn-outs zurück.
Marschall über Kurz: “Er hat den Faden verloren”
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 20. März 2012 - 1. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern
Für Ex-Torjäger Olaf Marschall hat Trainer Marco Kurz beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern den Überblick verloren.
Für Ex-Torjäger Olaf Marschall hat Trainer Marco Kurz beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern den Überblick verloren. “In der letzten Saison machte er einen guten Eindruck, aber jetzt scheint er den Faden verloren zu haben. Es sieht so aus, als ob er immer noch herumprobiert, wie welcher Spieler wann auf welcher Position am besten funktioniert. Als ob er selbst an seinen Entscheidungen zweifelt – und das überträgt sich auf die Mannschaft”, sagte Marschall, der 1998 mit dem FCK Meister wurde, dem Internetportal spox.com.
Grundsätzlich unterstellte Marschall sowohl Trainer Kurz als auch FCK-Boss Stefan Kuntz eine völlig verfehlte Personalpolitik. “Es fehlt die Qualität. Zwar wurden mit dem Ilicevic-Verkauf vier Millionen Euro eingenommen, dennoch wurde zu viel Geld für die falschen Spieler bezahlt. Die anderen Vereine unten drin hatten lange nicht so viele Mittel zur Verfügung. Borysiuk ist erst 20 und weiß nicht, was Abstiegskampf bedeutet. Für das Geld, dass Borysiuk gekostet hat, hätte man einen gestandenen Sechser aus der 2. Liga kaufen sollen”, sagte Marschall.
Den bei den Fans heiß diskutierten Torwartwechsel von Kevin Trapp zu Tobias Sippel bewertet Marschall derweil positiv: “Kevin ist sachlicher und ruhiger, was in guten Phasen vielleicht vorzuziehen ist. Doch wenn es um das nackte Überleben geht, braucht man einen, der mit Emotionen vorangeht. Tobi kann von hinten seine Mitspieler wecken.”
Kurz-Zukunft offen
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 19. März 2012 - 1. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern
Klubchef Stefan Kuntz hat die Zukunft von Trainer Marco Kurz beim Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern offen gelassen.
Klubchef Stefan Kuntz hat die Zukunft von Trainer Marco Kurz beim Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern offen gelassen. “Marco Kurz ist unser Trainer. Wenn sich daran etwas ändert, werden wir uns melden”, sagte Kuntz nach dem 1:4 (1:2) gegen Schalke 04: “Wir werden keine Entscheidung aus der Emotion heraus treffen. Wir haben das Recht, in Ruhe zu analysieren.” Der Vorstandsboss, dessen Klub seit 16 Partien auf einen Sieg wartet, bezeichnete die Pleite gegen Schalke allerdings als “Tiefpunkt der Saison.” Er habe “Enttäuschung, Angst und Wut in sich”, äußerte Kuntz.
FCK im freien Fall
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 19. März 2012 - 1. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern, FC Schalke 04
Die Stürmerstars von Schalke 04 haben den 1. FC Kaiserslautern in Richtung 2. Liga geschossen. Schalke gewann bei den Roten Teufeln mit 4:1 (2:1).
Die Stürmerstars von Schalke 04 haben den 1. FC Kaiserslautern in Richtung 2. Liga geschossen. Klaas-Jan Huntelaar, Raúl und Jefferson Farfán besiegelten die bittere 1:4 (1:2)-Heimniederlage des Tabellenschlusslichts, für das es nach dem 16. Spiel in Folge ohne Sieg kaum noch Hoffnung gibt. Der Arbeitsplatz von Trainer Marco Kurz ist akut in Gefahr, denn die Pfälzer haben nun schon fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und stehen vor ihrem dritten Abstieg.
“Das ist wieder ein ganz bitterer Moment, wir liegen erneut am Boden. Aber es ist noch nichts verloren, obwohl die Konkurrenten gewonnen haben”, sagte Kapitän Christian Tiffert, gestand aber ein: “Es ist schwer, jetzt noch den Kopf hochzuheben.” Auf die Frage, ob es nun einen Trainerwechsel geben werde, antwortete er: “Ich bin kein Hellseher.”
Lewis Holtby (39.), Huntelaar (45.), Raúl (51.) und Farfán (81.) trafen für die Schalker, die drei Tage nach dem Einzug ins Viertelfinale der Europa League ihren vierten Tabellenplatz festigten. Die Schalker, deren Trainer Huub Stevens erstmals auf dem Betzenberg gewann, feierte zudem den ersten Auswärtssieg nach drei Pleiten in Folge. Der Brasilianer Rodnei hatte den FCK in Führung gebracht (3.).
Vor der Partie hatte der Lauterer Klubchef Stefan Kuntz seinem Trainer nochmals den Rücken gestärkt. “Wir sind weiterhin davon überzeugt, mit unserem Cheftrainer Marco Kurz den Klassenerhalt schaffen zu können”, sagte der Vorstandsvorsitzende. Ob dies nach dem Abpfiff auch noch gilt, ist offen.
Die 49.780 Zuschauer im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion, darunter DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, mussten nicht lange auf die Führung der Gastgeber warten. Nach einem Freistoß von Tiffert war Rodnei per Kopf zur Stelle. Es war der erste Saisontreffer des Innenverteidigers, der nur spielte, weil Jan Simunek verletzt fehlte. Für Tiffert war es die erste Torvorlage in der laufenden Spielzeit.
Im Tor der Lauterer, die zudem ohne Nicolai Jörgensen, Julian Derstroff, Dorge Kouemaha, Alexander Bugera und Richard Sukuta-Pasu auskommen mussten, stand Tobias Sippel. Sippel hatte nach seinen starken Leistungen in den vergangenen beiden Partien den Vorzug vor Stammtorwart Kevin Trapp erhalten.
Die Führung gab der Mannschaft von Kurz, der unter Stevens 1997 den UEFA-Cup mit Schalke gewonnen hatte, allerdings keine Sicherheit. Die Schalker, bei denen Christoph Metzelder, Benedikt Höwedes, Lars Unnerstall und Ralf Fährmann fehlten, bestimmten das Geschehen.
Die Gäste, die im Europacup-Viertelfinale auf Athletic Bilbao treffen, erarbeiteten sich zunächst aber keine klaren Chancen. Erst in der 24. Minute vergab Huntelaar nach Vorarbeit Raúls per Kopf eine große Möglichkeit. Mit zunehmender Spieldauer drängten die Schalker immer stärker auf den Ausgleich, der schließlich Holtby mit einem meisterhaften Schuss in den Winkel gelang. Huntelaar legte noch vor der Pause mit seinem 20. Saisontor nach.
Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte Raúl für die frühe Vorentscheidung. Im Anschluss verwalteten die Gäste die Führung gegen harmlose Pfälzer und schlugen zu, wenn ihnen danach war. Die limitierten Lauterer schienen phasenweise zu resignieren, Tausende Besucher verließen das Stadion lange vor dem Abpfiff.
Motto statt Werbung – FCK-Spieler verzichten auf Trikotwerbung
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 16. März 2012 - 1. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern
Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern sucht im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga den Schulterschluss mit den Anhängern.
Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern sucht im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga den Schulterschluss mit den Anhängern. Zu diesem Zweck verzichten die Pfälzer im kommenden Punktspiel am Sonntag gegen Schalke 04 (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) in Übereinkunft mit ihrem Hauptsponsor sogar auf Trikotwerbung. Stattdessen werden die Profis das Fan-Motto “Gemeinsam für unseren FCK” auf der Brust tragen.
Sippel für Trapp
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 02. März 2012 - 1. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern
Rückschlag für den 1. FC Kaiserslautern: Torhüter Kevin Trapp wird im richtungweisenden Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag wegen einer Muskelverletzung fehlen.
Schwerer personeller Rückschlag für den 1. FC Kaiserslautern im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga: Torhüter Kevin Trapp wird den Pfälzern im richtungweisenden Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) wegen einer Muskelverletzung fehlen. Eine genaue Diagnose steht nach Angaben des FCK-Trainers Marco Kurz noch aus. Damit wird Ersatztorwart Tobias Sippel gegen Wolfsburg seinen ersten Einsatz seit elf Monaten absolvieren.
“Wenn man so vom Platz humpelt wie Kevin, dann ist klar, dass man nicht spielen kann. Die Muskelverletzung ist zumindest so schwer, dass ein Einsatz gegen Wolfsburg unmöglich ist”, sagte Kurz, der Ersatzmann Sippel vor dessen erstem Saison-Einsatz aber das Vertrauen aussprach: “Da mache ich mir gar keine Gedanken. Er ist top drauf und trainiert sehr gut.”
Shechter wieder da
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 02. März 2012 - 1. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern
Der israelische Fußball-Profi Itay Shechter, der am vergangenen Sonntag das Opfer von antisemitischen Beleidigungen geworden war, ist nach einem kurzen Heimaturlaub zurück beim FCK
Der israelische Fußball-Profi Itay Shechter, der am vergangenen Sonntag das Opfer von antisemitischen Beleidigungen geworden war, ist nach einem kurzen Heimaturlaub zum Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern zurückgekehrt. Der 25-Jährige war zu seiner hochschwangeren Verlobten nach Hause gereist. Mittlerweile ist Shechter Vater eines Jungen.
Im richtungsweisenden Punktspiel der stark abstiegsbedrohten Pfälzer am Samstag gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) wird der Angreifer allerdings fehlen. Shechter laboriert seit rund zwei Wochen an muskulären Problemen im Oberschenkel und absolviert derzeit Reha-Maßnahmen.
FCK mit Shechter
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 03. Februar 2012 - 1. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern
Bundesligist 1. FC Kaiserslautern kann im Spiel gegen den 1. FC Köln am Samstag wieder auf Itay Shechter setzen. Der Stürmer ist nach abgelaufener Rotsperre wieder spielberechtigt.
Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern kann im Spiel gegen den 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) wieder auf Itay Shechter setzen. Der Stürmer ist nach abgelaufener Rotsperre wieder spielberechtigt. Zudem steht Winter-Neuzugang Sandro Wagner vor seinem Heimdebüt auf dem Betzenberg.
Ebenfalls zum Einsatz kommen könnte auch Neuzugang Ariel Borysiuk. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler war vom polnischen Erstligisten Legia Warschau nach Kaiserslautern gewechselt. Trainer Marco Kurz bezeichnete den Polen als Spieler mit “hohem taktischen Verständnis. So einen haben wir noch nicht in unserem Mittelfeld.”
Verzichten muss der Coach weiter auf Mittelfeldspieler Pierre de Wit (Grippe) und Stürmer Dorge Kouemaha (Adduktoren-Verletzung).










