Archive for Februar, 2011
Muss Skibbe weg?
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 23. Februar 2011 - 1. Bundesliga, Eintracht Frankfurt, Interessantes, Jetzt voten!
Kein Sieg in der Rückrunde – wie auch, bei null geschossenen Toren? Die Eintracht erlebt einen nicht für möglich gehaltenen Absturz.. Wäre ein Trainerwechsel die Lösung?
Frankfurt in der Krise. Sollte man sich von Trainer Michael Skibbe trennen?
Zwischenergebnis: 89 Prozent sagen „Nein“
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Die Rache, Teil eins
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 23. Februar 2011 - 1. Bundesliga, Interessantes, Jetzt voten!
Es soll die große Revanche für die Finalpleite werden. Bayern will sich an Inter rächen für das 0:2 in Madrid. Zunächst geht es im Hinspiel aber um die gute Ausgangsposition fürs Rückspiel.
Topspiel-Check: Wie endet das Hinspiel?
Zwischenstand:
41% Bayern gewinnt mit einem Tor Differenz
18% Inter gewinnt mit zwei Toren Differenz
14% Bayern gewinnt mit zwei Toren Differenz
12% Unentschieden
9% Inter gewinnt mit einem Tor Differenz
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Reinhardt: “Arnesen wird HSV nach vorne bringen”
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 23. Februar 2011 - 1. Bundesliga, Hamburger SV
Bastian Reinhardt freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen HSV-Sportdirektor Frank Arnesen. “Ich sehe die Verpflichtung durchweg positiv”, sagte der Noch-Sportdirektor.
Sportdirektor Bastian Reinhardt vom Bundesligisten Hamburger SV hat positiv auf die Verpflichtung von Frank Arnesen reagiert. “Ich sehe die Verpflichtung durchweg positiv. Mit Frank Arnesen hat der Verein einen Mann gefunden, der über die notwendige Erfahrung verfügt, um den Verein nach vorne zu bringen. Ich werde mit ihm in der nächsten Zeit immer wieder in einem engen Kontakt stehen”, sagte Reinhardt, der die Aufgaben des Sportchefs im Sommer an den 52-maligen dänischen Nationalspieler abgeben und ins zweite Glied rücken wird, auf der Klub-Homepage.
Die Hanseaten hatten einen Tag nach dem 4:0 gegen Werder Bremen die Verpflichtung Arnesens bekannt gegeben. Der 54-Jährige, zurzeit noch in gleicher Funktion beim FC Chelsea tätig, hatte bereits am vergangenen Freitag einen Vertrag bis 2014 unterschrieben. Reinhardt soll unter Arnesen weiter arbeiten und lernen. “Ich habe bereits mit Frank Arnesen gesprochen, und ich bin sicher, dass ich eine wichtige Funktion innerhalb des sportlichen Führungsteams einnehmen werde”, sagte der ehemalige HSV-Profi. “Von Frank Arnesen werde ich sehr viel mitnehmen können.”
Mit welchen handelnden Personen neben Reinhardt Arnesen bei den Hanseaten zusammenarbeiten wird, ist weiter offen. Der Vertrag von Klubchef Bernd Hoffmann läuft am 31. Dezember aus. Auch der Verbleib von Trainer Armin Veh ist weiter unklar. Coach und Verein können zum 31. Mai aus dem bis 2012 befristeten Kontrakt aussteigen. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass Veh seinen Abschied innerlich bereits beschlossen habe. “Wir sind im Gespräch mit ihm. Wir haben in der Winterpause vereinbart, dass wir uns im Frühjahr zusammensetzen”, sagte Reinhardt dazu.
Asamoah wieder fit
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 23. Februar 2011 - 1. Bundesliga, FC St. Pauli
Aufatmen beim FC St. Pauli: Mittelfeldspieler Fabian Boll und Stürmer Gerald Asamoah sind am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining der Kiez-Kicker eingestiegen.
Nach ihrem verletzungsbedingten Ausfall im Punktspiel am vergangenen Samstag bei Spitzenreiter Borussia Dortmund (0:2) sind Mittelfeldspieler Fabian Boll und Stürmer Gerald Asamoah am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining des Bundesligisten FC St. Pauli eingestiegen.
Neben dem Langzeitverletzten Carsten Rothenbach fehlte Trainer Holger Stanislawski auch Abwehrspieler Marcel Eger (Grippe). Für Außenverteidiger Bastian Oczipka ist die Saison nach einem Bruch des Sprunggelenks bereits vorzeitig beendet.
Schmelzer bleibt
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 23. Februar 2011 - 1. Bundesliga, Borussia Dortmund
Marcel Schmelzer hat seinen 2012 auslaufenden Vertrag mit dem BVB am Dienstag bis 2014 verlängert. “Ich freue mich sehr über die Einigung mit dem BVB,” sagte der Nationalspieler.
Nach mehreren Poker-Runden hat Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich gebunden. Nationalspieler Marcel Schmelzer verlängerte seinen 2012 auslaufenden Vertrag mit dem BVB am Dienstag bis 2014 und dürfte damit mindestens eine Gehaltsklasse aufsteigen.
Der in Magdeburg geborene Linksverteidiger spielt seit 2005 in Dortmund, unter Trainer Jürgen Klopp reifte er zum Nationalspieler. Am 17. November gab er in Göteborg gegen Schweden (0:0) sein Debüt für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).
“Ich freue mich sehr über die Einigung mit dem BVB, zumal ich nie einen Zweifel daran gelassen habe, dass Borussia Dortmund für mich die erste Adresse ist”, sagte Schmelzer, der mit der U21 2009 Europameister wurde.
BVB-Sportdirektor Michael Zorc unterstrich die Bedeutung dieser Personalentscheidung: “Mit Marcel Schmelzer haben wir einen weiteren wichtigen Spieler für die Zukunftsplanung unserer Mannschaft langfristig an den BVB gebunden.”
Alle BVB-Stützen gebunden
Die Borussia hat damit ihre Stützen zumindest bis 2013 unter Vertrag. Mats Hummels und Nuri Sahin haben sich bis zum 30. Juni 2013 an den BVB gebunden, Mario Götze, Kevin Großkreutz, Neven Subotic und Roman Weidenfeller bis 2014. Sven Bender hat sogar bis 2016 unterschrieben.
Der nun erfolgten Einigung mit Schmelzer waren mehrere Verhandlungsrunden vorausgegangen, da der Jungprofi als Nationalspieler bislang verhältnismäßig gering entlohnt wurde.
Auch eine schlechte Nachricht erreichte Borussia Dortmund am Dienstag: Im Titelkampf muss der BVB für weitere zwei Wochen auf Mohamed Zidan verzichten. Bei einer Computer-Tomographie wurde beim Stürmer aus Ägypten ein Haarriss in einem Muskelansatz an der Wirbelsäule festgestellt. Zidan fehlt damit wohl in den Spielen bei Bayern München am Samstag (18.30 Uhr/Sky und Liga total) und gegen den 1. FC Köln am 4. März.
Bremer weiter ohne Pizarro und Wesley
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 23. Februar 2011 - 1. Bundesliga, Werder Bremen
Bundesligist Werder Bremen musste auch am Dienstag im Mannschaftstraining auf die weiterhin angeschlagenen Claudio Pizarro und Wesley verzichten. Die beiden an Muskelverletzungen leidenden Leistungsträger absolvierten eine individuelle Einheit, hoffen aber im Punktspiel am kommenden Sonntag gegen Bayer Leverkusen (17.30 Uhr/Sky und Liga total!) auf ihren Einsatz. Ebenso wie Pizarro und Wesley verzichteten auch Sebastian Prödl (Wadenblessur), Petri Pasanen (Infekt) und Felix Kroos (Oberschenkelprobleme) auf das Training am Dienstag.
Gladbach lehnt außerordentliche Versammlung ab
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 23. Februar 2011 - 1. Bundesliga, Bor. Mönchengladbach
Ein Unternehmer-Trio ist beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach mit dem Versuch gescheitert, eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu erreichen. Das teilte der Klub am Dienstag mit. Die “Initiative Borussia” wollte unter anderem eine Änderung der Satzung herbeiführen, womit die Mitglieder künftig direkt die Besetzung des Präsidiums hätten bestimmen können.
“Es gibt keinen wichtigen Anlass für eine außerordentliche Mitgliederversammlung”, sagte Borussia-Präsident Rolf Königs nun. “Unsere Jahreshauptversammlung soll auch in diesem Jahr nach dem Saisonende und wie in der Satzung festgelegt im zweiten Quartal stattfinden, damit wir die Mitglieder ordnungsgemäß über den Jahresabschluss und das Lizenzierungsverfahren informieren und mit ihnen über das Ergebnis einer kompletten Saison diskutieren können.”
Der Aufsichtsratsvorsitzende Hermann Jansen erklärte, eine zusätzliche Versammlung sei den vielen auswärtigen Fans nicht zuzumuten. Der Supporters Club begrüßte diese Entscheidung.
Sahin: Next Generation
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 23. Februar 2011 - 1. Bundesliga, Borussia Dortmund
Dominant auftretende Führungsspieler gehören laut Lewis Holtby und Nuri Sahin der Vergangenheit an. Sahin spricht im Magazin 11 Freunde von einem Generationswechsel.
Nach Ansicht der Jungstars Nuri Sahin und Lewis Holtby spielt der lautstark und dominant auftretende Führungsspieler im mordenen Fußball keine Rolle mehr. “Ich denke, unsere Generation bringt eher Leute hervor, die nicht auf dem Platz herumschreien, sondern genug Feingefühl haben, um zu merken, wenn jemand Hilfe braucht”, sagte der Dortmunder Sahin dem Magazin 11 Freunde: “In unserer Generation wird es keinen mehr geben, der sich durch Wutausbrüche in der Mannschaft platziert, wie Effenberg oder Kahn, die beide für mich Weltklassespieler gewesen sind.”
Es werde “kein Mitspieler auf dem Platz mehr geschüttelt”, da man wisse, dass so etwas nichts bringe. Der Mainzer Holtby ergänzte: “Jetzt reift eine Generation heran, in der das Kollektiv an Bedeutung gewinnt. Wir pushen uns gegenseitig, und wir jungen Spieler sind gewillt, Verantwortung zu übernehmen. Da ist Borussia Dortmund ein gutes Beispiel, wo eine Gruppe zusammenwächst, die auch privat sehr viel gemeinsam unternimmt.”
Holtby: “Es geht in der Nationalmannschaft sowieso sehr locker und offen zu”
Diese Entwicklung sei jedoch nicht nur auf Vereinsebene zu erkennen. Holtby, der bisher ein Länderspiel bestritt, hat den Trend auch beim DFB-Team beobachtet. “Es geht in der Nationalmannschaft sowieso sehr locker und offen zu. Ich habe als Neuling gemerkt, dass alle auf einer Augenhöhe miteinander sprechen und vor allem total Lust haben, miteinander zu kicken. Da würde ein Alphatier, das andere Spieler herumkommandiert, irgendwie nicht mehr reinpassen”, sagte der 20-Jährige.
Auch für den gebürtigen Lüdenscheider Sahin, der sich für Einsätze in der türkischen Auswahlmannschaft entschied, sind die Hierarchien flacher geworden. “Als ich mit 17 das erste Mal in die türkische Nationalmannschaft kam, war das noch eine andere Zeit. Hakan Sükür war ein Heiliger. Wenn du ihm auf den Fuß getreten hast, musstest du dich schon fünf- oder sechsmal entschuldigen. Aber mittlerweile gibt es weder bei uns noch in der deutschen Mannschaft einen speziellen Anführer”, sagte der Mittelfeldspieler.
Köln muss drei Wochen auf Geromel verzichten
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 23. Februar 2011 - 1. Bundesliga, 1. FC Köln
Der 1. FC Köln muss drei Wochen auf Pedro Geromel verzichten. Der Innenverteidiger musste am Dienstag das Training wegen eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich abbrechen.
Bundesligist 1. FC Köln muss längere Zeit auf Innenverteidiger Pedro Geromel verzichten. Der Brasilianer musste am Dienstag das Training abbrechen, nach einer Untersuchung bei Klubarzt Peter Schäferhoff wurde ein Muskelfaserriss im Adduktorenbereich festgestellt. Geromel wird den Kölnern damit voraussichtlich drei Wochen fehlen.
Der FC trifft am Samstag auf den SC Freiburg (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) und gastiert eine Woche später bei Spitzenreiter Borussia Dortmund (4. März). Danach folgt das Heimspiel gegen Hannover 96 (11. März). Bereits kurz vor Saisonbeginn hatte Geromel wegen eines Muskelfaserrisses zwei Wochen pausieren müssen.
Nikolov: Lange Pause
Konrad Wolfenstein | Artikel vom 23. Februar 2011 - 1. Bundesliga, Eintracht Frankfurt
Bundesligist Eintracht Frankfurt kommt aus dem derzeitigen Tief nicht mehr raus. Stammtorhüter Oka Nikolov wird den Hessen verletzungsbedingt rund sechs Wochen fehlen.
Schlechte Nachricht für den abstiegsbedrohten Bundesligisten Eintracht Frankfurt: Stammkeeper Oka Nikolov wird den Hessen wegen eines Einrisses der linken Fußsohlensehne voraussichtlich sechs Wochen lang fehlen. Nikolov hatte die Verletzung am Montag im Training erlitten. Im wichtigen Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Sonntag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) wird damit wieder Ersatzmann Ralf Fährmann im Eintracht-Tor stehen.









